25. September 2019, 11:00 Uhr

Krimifestival

Gießener Krimifestival: Am Freitag beginnt das Morden

Beim 16. Gießener Krimifestival sind schon gut 20 der insgesamt 52 Lesungen ausverkauft. Für die übrigen läuft noch der Vorverkauf.
25. September 2019, 11:00 Uhr
Krimipreisträgerin Simone Buchholz liest am Montag im Parkhaus Lahnstraße. (pm)

Am Freitag beginnt das 16. Gießener Krimifestival - wie in jedem Jahr - gleich mit einem Höhepunkt: »Weissensee«-Star Florian Lukas liest auf Einladung der Sparkasse Gießen in der Tanzschule Astaire’s aus dem Thriller »Tannenstein« von Autor Linus Geschke. Die Karten für diese Auftaktveranstaltung waren schon wenige Minuten nach dem Beginn des Vorverkaufs komplett vergriffen. Mittlerweile sind sogar schon gut 20 der insgesamt 52 Lesungen ausverkauft. »Auch wenn der Vorverkauf sehr gut angelaufen ist und 75 Prozent der Karten bereits verkauft sind, gibt es für attraktive Veranstaltungen noch Tickets«, sagt Organisator Uwe Lischper. Einen Überblick liefert er auf www.krimifestival-giessen.de unter »Aktuelles«. Nach Meinung von Lischper sollten Interessierte aber nicht mehr zu lange zögern. Es werde in manchen Fällen zwar auch eine Abendkasse geben, der Vorverkauf sei aber auf jeden Fall die sicherere Variante.

Mit einer Empfehlung tut sich Lischper erfahrungsgemäß schwer, da er von seinem kompletten Programm überzeugt ist. Letztlich müsse jeder Besucher selbst entscheiden, ob er »gute Unterhaltung bei einem Spannungskrimi oder eher bei einem Spaßkrimi« verorte. Für Lischper sind vor allem die neuen Veranstaltungsorte reizvoll. Im Erdgeschoss des SWG-Parkhauses an der Lahnstraße beispielsweise stellt Autorin Simone Buchholz am Montag, 30. September, ihr mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnetes Buch »Mexikoring« vor, das in einem Hamburger Parkhaus spielt (19.30 Uhr). Eine Jacke sollte den Besucher ausreichen, zur Not liegen aber auch Decken auf den Sitzbänken bereit. Im Lagerhaus des GAiN-Hilfswerks liest Autor Peter Godazgar am Sonntag, 29. September, um 19 Uhr aus seinen knackigen Crime Storys vor. Für beide Veranstaltungen gibt es noch Karten. »Solch ungewöhnliche Veranstaltungsorte sind ein Merkmal des Festivals. Sie geben den Lesungen etwas Urbanes«, sagt Lischper.

Kurz vor dem Start ist er zwar noch mit einigen organisatorischen Dingen beschäftigt, das Gros der Arbeit liegt aber hinter ihm. »Ich bin einigermaßen entspannt und hoffe, dass alle Autoren und Vorleser gesund eintreffen und die Veranstaltungen ohne Probleme ablaufen«, sagt er. Auch beim 16. Mal sei es für ihn immer wieder ein Erlebnis, neue Autoren kennenzulernen und den Kreis der Krimifestival-Gäste zu erweitern. Eintrittskarten gibt es unter anderem bei der Tourist-Information und der Gießener Allgemeinen.

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