23. August 2019, 21:53 Uhr

Großer Verstand und großes Herz

23. August 2019, 21:53 Uhr
Auch Schulamtsdirektor Karger gratuliert Astrid Eibelshäuser zum 60. (Foto: Schepp)

Eine »Bildungspolitikerin aus Leidenschaft« hat am Freitag gemeinsam mit zahlreichen Freunden, Kollegen und Weggefährten ihren 60. Geburtstag gefeiert. Stadträtin Astrid Eibelshäuser dankte beim Empfang in der Alten Kunsthalle der Kongresshalle von den Mitarbeiterinnen im Büro bis zu den Magistratskollegen vielen für Zusammenarbeit und Unterstützung bei »einer ganzen Reihe gemeinsamer Projekte«.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz bezeichnete die Neu-Sechzigerin, mit der sie seit der gemeinsamen Zeit an der Justus-Liebig-Universität befreundet ist, als »Frau mit großem Verstand und einem großen Herzen«. Sie hob den Einsatz der Stadträtin für eine solidarische Gesellschaft, für Bildungs- und Teilhabechancen hervor nannte die »Gründlichkeit und Ernsthaftigkeit ihres Tuns« als Maßstab. Selbst mit der Amtsleitung des Hochbauamtes sei sie mittlerweile fachlich auf Augenhöhe. Trotz ihres ins Perfektionistische gehenden Ansatzes »ist sie kein Nerd«. Astrid Eibelshäuser, verriet die OB, freut sich an gutem Essen und gutem Wein. »Und wenn sie beim Doppelkopf verliert, kann sie schon mal schlechte Laune bekommen.«

Als »akribische Arbeiterin«, aber auch als Frau mit viel Humor hat Volker Karger die Schuldezernentin kennengelernt. Astrid Eibelshäuser verstehe jedoch keinen Spaß, wenn es um Menschen am Rande der Gesellschaft gehe. Diese zu unterstützen und zu begleiten habe bereits zu den Aufgaben während ihrer Zeit als Lehrerin an der Theodor-Litt-Schule gehört.

Als »radikal im Denken und pragmatisch im Handeln«, charakterisierte Umut Sönmez die SPD-Politikerin. Sie setze sich für soziale Gerechtigkeit und echte Teilhabe ein. »Politische Inszenierung ist ihr zuwider«, sagte der Gießener SPD-Vorsitzende über die langjährige Vorsitzende des Ortsvereins Gießen-Süd. »Sie neigt dazu, dicke Bretter zu bohren.« Uneitelkeit sei einer ihrer wesentlicher Charakterzüge. Sönmez: »Die SPD in Gießen hat dir verdammt viel zu verdanken.«

Astrid Eibelshäuser verknüpfte zum Abschluss den Dank an die Akteure zur musikalischen Gestaltung der Feier mit ihrem persönlichen Wirken. Die Trommelgruppe »Die Welt« von Nader Madjidian »begleitet mich schon seit 25 Jahren«, lange persönliche Verbindungen hat sie außerdem zur Musikschule Gießen (Olga Chachalina, Emilia Klein, Paula Brandt) und zum Multikulturellen Orchester von Georgi Kalaidjev (Musik statt Straße).

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