25. August 2017, 20:24 Uhr

Kulturtermine

25. August 2017, 20:24 Uhr
Therese Leistner (l.) und Pia Pregizer stellen in der »Fröhlichen Gesellschaft« aus. (sno)

»vorgestellt« zu »Hoppla, wir leben!« – Am Samstag, 2. September, hat Ernst Tollers Gesellschaftspanorama »Hoppla, wir leben!« Premiere im Stadttheater. Wer vorab erfahren möchte, inwiefern dieses Lehrstück aus der Weimarer Republik anschlussfähig an die Gegenwart ist, kann dies am morgigen Sonntag, 27. August, tun, wenn die Produktion im Anschluss an den »Tag der offenen Tür« im Rahmen einer Soiree (19.30 Uhr, Großes Haus) vorgestellt wird. Produktionsdramaturg Matthias Schubert wird Regisseur Thomas Krupa, Bühnen- und Videobildner Stefano Di Buduo sowie die Schauspieler Lukas Goldbach, Paula Schrötter und Frank Albrecht zum Gespräch bitten. Dabei werden Ausschnitte aus dem Stück gelesen sowie Text und Konzeption der Aufführung erläutert. Der Eintritt ist frei.

3Steps in Kleinsassen – Das Gießener Künstlerkollektiv 3Steps –– Kai H. Krieger, Uwe H. Krieger, Joachim Pit – hat kürzlich die beiden Giebelfronten der Kunststation Kleinsassen im Vogelsberg neu gestaltet. Jetzt erobern ihre Arbeiten in leuchtendem Neopop auch die Ausstellungshallen der Kunststation. Neben einer umfangreichen Werkschau werden eine Rauminstallation und kleine Installationsobjekte präsentiert. Einige der Werke sind mittlerweile weltbekannt. Wie zum Beispiel das Street Art Gemälde »Spyglass«, das zum viralen Hit wurde und selbst von Star-DJ David Guetta auf den sozialen Online-Netzwerk-Instagram weiter geteilt wurde. Die Einzelausstellung läuft parallel zu einer Ausstellung von Herbert Mehler und seiner Frau Sonja Edle von Hoeßle. In der größten Halle der Kunststation werden drei Großformate des Kollektivs auf die stereometrischen und biomorph anmutenden Cortenstahlplastiken der beiden Künstler treffen. Vernissage ist in Kleinsassen am Sonntag, 3. September, um 15 Uhr. Die 3Steps-Arbeiten sind bis 26. November zu sehen (dienstags bis samstags von 13 bis 18 Uhr, sonn- und feiertags 11 bis 18 Uhr, An der Milseburg 2, 36145 Hofbieber-Kleinsassen, www.kleinsassen.de).

Christiane Feser im Neuen Kunstverein – Eine neue Ausstellung wird am Samstag, 2. September, 18 Uhr, im Neuen Kunstverein am Alten Friedhof eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten von Christiane Feser aus Frankfurt bis zum 15. Oktober. Ein Künstlergespräch mit ihr ist auf den 9. September, 16 Uhr, terminiert. Christiane Feser benutzt fotografische Techniken für ihre von Hand konstruierten Versuchsanordnungen, in denen sie im Zusammenspiel mit Licht und Schatten neue Wahrnehmungsphänomene erschafft. Während ihre Arbeiten sich immer auch in die dritte Dimension erstrecken, werden sie im Rahmen Ihrer Ausstellung im Neuen Kunstverein noch etwas tiefer in den Raum hineinreichen.

Doppelausstellung – Die Doppelausstellung »cirrus«/»urban landscape« von Therese Leistner und Pia Pregizer in den Räumen der kulturellen, temporären Zwischennutzung fröhliche Gesellschaft (Johannette-Lein-Gasse) ist noch bis zum morgigen Sonntag sowie am Donnerstag und Freitag nächster Woche (1./2. September) jeweils ab 14 Uhr geöffnet. In Leistners Werkserie »cirrus« wird eine Auseinandersetzung zum Thema Natur und Struktur präsentiert. Der Titel bezeichnet eine Gattung der Wolkenfamilie und verweist auf eine assoziative Verknüpfung, die sich in den Strukturen von Wolkenformationen findet. Die Malereien zeigen ein Ringen zwischen Landschaftlichem, Naturhaftem und Räumlichem und der formalen Wirkung der Bildkomposition, zwischen Fragilität und Stabilität, Transparenz und Verdichtung, Fragmentiertem und Geschlossenem. Es ist ein Spiel zwischen Zufall und Absicht. Pregizer thematisiert mit »urban landscape« die Urbanität als Phänomen unserer heutigen Gesellschaft auf. Neu geschaffene Landschaftsräume werden in der Werkserie bildnerisch bearbeitet und mit Ausschnitten und Anschnitten von Gebautem und bebauten Flächen präsentiert.

Lesung mit Fouad Yazji – Anlässlich des UNESCO-Weltalphabetisierungstages richten das Literarische Zentrum, der Verein Gefangenes Wort, das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium und Zaug eine Lesung mit dem syrischen Autor Fouad Yazji aus. Er wird am Freitag, 8. September, um 19 Uhr im Bildungszentrum Gießen Nord (Reichenberger Straße 15) aus seinem Werk lesen und über seine Erfahrungen als Schriftsteller in Syrien, seine Flucht und sein neues Leben im Exil in Deutschland berichten. Der Eintritt ist frei. Seit November 2015 ist Yazji Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN. In diesem Jahr erschien einer seiner Texte in der PEN-Anthologie »Zuflucht in Deutschland. Texte verfolgter Autoren« im S. Fischer Verlag.

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