28. Juli 2017, 20:52 Uhr

Lesung zu Heimat, Flucht und Globalisierung

28. Juli 2017, 20:52 Uhr
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Aus der Redaktion

»›Heimat. Ein Phantomschmerz.‹ Migration, Flucht, Globalisierung – und die Angst vor dem Verlust von Tradition und Kultur« ist das Thema einer Lesung von und mit dem Autor Christian Schüle. Sie läuft im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung »Draußen das Leben – Der hessische Maler Ernst Eimer und die Heimat« am kommenden Dienstag, 1. August, 19.30 Uhr, im Netanyasaal des Alten Schlosses. Eintritt 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro).

Die Welt und Deutschland verändern sich schnell, ebenso die Art, wie sich unser Leben gestaltet. Neues steht Vertrautem gegenüber und resultiert in Angst und Sehnsucht nach Vergangenem. Geprägt ist die Heimat-Debatte heute von Begriffen wie Flüchtlinge, Migration und Globalisierung. Nach Christian Schüle sind diese Schlagworte zu Kampfinstrumenten in Gesellschaft und Politik geworden.

Schüle, Jahrgang 1970, studierte Philosophie, Soziologie und Politische Wissenschaft. Er arbeitet als freier Autor und Publizist sowie in der Politikberatung und schreibt unter anderem für »Die Zeit«, den Deutschlandfunk und »GEO«. Er wurde vielfach für seine Arbeit ausgezeichnet. Seit 2015 lehrt er an der Universität der Künste in Berlin Kulturwissenschaft. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter »Wie wir sterben lernen« (2013) und »Was ist Gerechtigkeit heute?« (2015). »Heimat. Ein Phantomschmerz« ist im Mai im Verlag Droemer Knaur erschienen.



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