13. Februar 2019, 22:08 Uhr

Letzter Tag im Jubiläumsjahr

13. Februar 2019, 22:08 Uhr

Gießen (pm). Am Mittwoch, 20. Februar, heißt es um 19 Uhr ein letztes Mal: »100 Jahre GHG… ich bin dabei!« In einem Programm aus Lesung und Musik widmet sich die Gießener Hochschulgesellschaft am letzten Tag des Jubiläumsjahres noch einmal der Frage, wie Universität und Gesellschaft einander bedingen, welche Impulse und Verantwortungen gegenseitig existieren und wie nahe Krise und Hoffnung sind. Ausgewählte Texte von Aytle Wiggemeij (Guttingbrooks – Niedergang einer deutschen Universität), Carl Vogt (Erinnerungen aus meinem Leben), František Kolár (Charles Darwins Antrag auf Sachbeihilfe) oder Hermann Heimpel (Liebeserklärung an die deutsche Universität) und weitere mischen sich mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Aaron Copland, Hanns Eisler, Mauricio Kagel, Leonard Bernstein oder Stimmimprovisationen schaffen mit ihren Kompositionen die Verbindung zu Themen von Stadt, Universität und Gesellschaft.

Die Themen des Abends: Die Krise von Universität und Gesellschaft, Schablonenmenschen, Liebeserklärung, Hoffnung, Sprachlosigkeit und Versöhnung werden durch Prof. Volker Wissemann, Vorsitzender der GHG gelesen, und von Studierenden und Dozenten des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik aufgeführt.

Projekt »Konzertzimmer«

Der Eintritt ist frei, aber das Ende der ersten einhundert Jahre ist der Beginn der nächsten einhundert Jahre GHG. Daher bittet man um eine Spende für das Projekt »Konzertzimmer«, für das 60 000 Euro benötigt werden. Nach Abschluss der Sanierung des Audimax steht dort ein Saal zur Verfügung, der unter akustischen Gesichtspunkten renoviert wurde, und ein idealer Ort für Musik sein wird. Seit einigen Jahren ist auf vielen Bühnen zu beobachten, dass bei Konzerten mobile Bühnenelemente aufgebaut werden, sogenannte Konzert- oder Orchesterzimmer, »Acoustic Shells«, die den Schall von der Bühne gezielt in den Zuhörerbereich leiten. Damit wird nicht nur ein wesentlich besseres akustisches Erleben erreicht, sondern zugleich auch die Möglichkeiten geschaffen, mit denen die Universität auch andere (Musik-)Veranstaltungen in eigenen Räumen durchführen kann.

Das Benefizkonzert soll helfen, neben dem wöchentlich stattfindenden Faculty Club, der dem allgemeinen Gespräch dient, mit einer zweckgebundenen Spende einen weiteren Ort zu ermöglichen, an dem ein Austausch über die musische Kultur an der JLU möglich ist.

Informationen und Mitgliedsantrag unter www.giessener-hochschulgesellschaft.de. Spendenmöglichkeit: Gießener Hochschulgesellschaft, Volksbank Mittelhessen, IBAN: DE43 5139 0000 0000 0056 06, Verwendungszweck: »Konzertzimmer«.

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