19. Oktober 2019, 14:00 Uhr

Gastronomie

Libanesisches Restaurant löst »Chevy« in Gießen ab

In Kürze öffnet in Gießen das »Royal Lebanon«. Das Restaurant mit libanesischen Spezialitäten folgt auf das »Chevy« in der Neustadt.
19. Oktober 2019, 14:00 Uhr
Anfang November soll im ehemaligen »Chevy« das erste libanesische Restaurant der Stadt eröffnen. (Foto: pm)

Fast ein Vierteljahrhundert war das »Chevy« an der Ecke Neustadt/Westanlage die Anlaufstelle in Gießen für alle, die in einem echten American Diner ihre Burger oder Spareribs essen wollten. Im September 2018 war damit dann aber Schluss. Der letzte Inhaber, Stephan Gründler, schloss das Lokal, da das »Chevy«-Geschäftsmodell nicht mehr ausreichend angenommen wurde. Nun ist klar, was aus dem ehemaligen Diner wird: Anfang November wollen die beiden Brüder Rami und Gabi Erdinc in diesen Räumen das Lokal »Royal Lebanon« eröffnen.

Baustelle erschwert Beginn

Statt amerikanischer Spezialitäten soll es dort dann arabische Speisen geben. Hummus natürlich. Oder Baba Ghanoush, ein Püree aus Auberginen und Sesampaste. Taboulé, ein Salat aus der libanesischen und syrischen Küche aus glatter Petersilie, Bulgur , Tomaten, Frühlingszwiebeln, Olivenöl und Zitronensaft. »Und natürlich Grillspezialitäten«, sagt Rami Erdinc, einer der Betreiber. Er schwärmt von Lamm- und Hackfleischspießen, aber auch von Hackfleischbällchen und einer Paprikapaste, Kichererbsen, Tomatenmark, Zwiebeln und frischer Minze. Es riecht nach der arabischen Küche, wenn er erzählt.

Die Brüder haben im Lokal beinahe keinen Stein auf dem anderen gelassen. Im Gastraum wurde neuer Fußboden verlegt, die Theke versetzt. Im hinteren Bereich gibt es eine Vorbereitungsküche und eine spezielle Küche für den Grill. Auch die Toiletten wurden komplett erneuert.

Bis zur Eröffnung gibt es allerdings noch einiges zu tun. Dies gilt allerdings auch für die Bauarbeiter, die sich im die Straßensanierung vor dem Lokal kümmern. »So lange diese Baustelle nicht abgeschlossen ist, wird es für uns schwierig zu öffnen«, sagt Rami Erdinc. Da die Bauarbeiten sich aufgrund von spektakulären Funden der Archäologen (siehe Seite 24) wohl noch bis ins neue Jahr ziehen werden, werden die ersten Gäste der Familie Erdinc den Umweg über die Außenterasse nehmen müssen.

Vorbild in Belgien

Die Idee für das »Royal Lebanon« an der Lahn haben die Aramäer von Verwandten aus Belgien übernommen. »Wir haben etwas gesucht, was es in Gießen noch nicht gibt. Da unser Verwandten in Belgien bereits fünf Restaurants mit libanesischen Spezialitäten betreiben, lag es doch nahe, das zu übernehmen«, erzählt Rami Erdinc. »Wir sind uns sicher, dass ein solches Lokal einer jungen studentischen Stadt wie Gießen noch gefehlt hat.«

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