12. Juli 2019, 22:11 Uhr

Lieder von Sonne, Mond und Sternen

12. Juli 2019, 22:11 Uhr
Martin Gärtner dirigiert den Chor. (Foto: bf)

Bestens besucht war das Semesterabschlusskonzert des Musikinstituts der Justus Liebig Universität in der Kapelle der Vitos-Klinik. Unter dem Motto »Sonne, Mond und Sterne« wurden Lieder, Songs und Stücke dargeboten, die sich mit den Gestirnen befassen. Vom traditionellen »Es tagt der Sonne Morgenstrahl« bis hin zu »Let the Sunshine« aus dem Musical »Hair« boten die Sänger ein abwechslungsreiches, sommerlich erfrischendes Konzert. Neben dem Chor des Musikinstituts traten weiterhin das Vokalensemble, verschiedene Solisten und eine Formation auf, die sich aus den Reihen des Chores gebildet hat und sich »Quatschtett« nennt. Die musikalische Gesamtleitung hatte Martin Gärtner.

In der vom großen Andrang des Publikums völlig überfüllten Kapelle machte der Chor, dessen Mitglieder unterschiedlichste berufliche Interessen verfolgen, unter der Leitung von Martin Gärtner und zwei seiner Studenten den Anfang. »Es tagt der Sonne Morgenstrahl« von Werner Gneist, »Ain’t no sunshine« von Bill Withers, »Das Sternlein« von Max Reger und »Trüb blinken nur die Sterne« von Richard Strauß ließen auf ein stimmungsvolles Konzert hoffen. Désirée Manns begeisterte danach mit einer schönen Stimme und zwei solistischen Darbietungen: »Jupiter has seven moons« von Leonard Bernstein und einem schwedischen Lied »Av längtan till dej« von Cajsa Stina Åkerström und Åsa Jinder, begleitet am Klavier von Martin Gärtner. Nach zwei ruhigeren Liedern vom Chor, dem »Mondchor« von Otto Nicolai und »Der schwarze Mond« von Harald Genzmer, trumpfte das Vocalensemble sowohl mit Dynamik und Swing bei dem Lied »Sonnenschein« von den Wise Gyus, als auch mit besonderen Effekten, wie zum Beispiel dem Spiel auf Gläsern für eine besondere Klangsphäre, bei Eriks Esenvalds »Stars«. Lisa Ebertz beeindruckte mit der zweiten solistischen Darbietung »Gold von den Sternen« und »Ich gehöre nur mir« von Sylvester Levay. Darauf folgten das »Quatschtett« mit drei Liedern und noch einmal der Chor, der mit dem Medley aus »Hair« den Saal zu Standing Ovations brachte. Die Sänger überzeugten mit Freude an der Musik und großem Engagement. Sie gaben den teils schwer zu singenden Liedern gute Stimmungen, was auch zeitweise Intonationsschwankungen nicht trüben konnten. Eine abwechslungsreiche Programmzusammenstellung und wechselnde Besetzungen verliehen dem Konzert Frische, sodass das Publikum noch Zugabe forderte und das Ensemble mit viel Applaus in die Ferien verabschiedete.

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