28. August 2019, 11:10 Uhr

Stadtentwicklung

Neun Millionen Euro für den Eulenkopf in Gießen

Der Magistrat hat ein Entwicklungskonzept für die Siedlung im Ostviertel beschlossen. Mit einem Spielplatz-Neubau geht’s los.
28. August 2019, 11:10 Uhr
Der Umbau des Spielplatzes am Eulenkopf beginnt demnächst. (Foto: Schepp)

Zehn Hektar Fläche, knapp 40 Gebäude und 440 Bewohner: Das ist nicht viel, um ein städtebauliches Entwicklungskonzept aufzulegen und Mittel aus dem Programm Soziale Stadt zu beantragen. Bei der Gießener Siedlung Eulenkopf hat es die Stadt trotzdem gemacht, und mit ihrem Antrag bereits vor zwei Jahren Erfolg gehabt. Noch in diesem Jahr soll es mit den ersten baulichen Maßnahmen loslegen, am Montag beschloss der Magistrat das städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK).

Sichtbar wird die Umsetzung zuerst oben an der Straße Eulenkopf, wo der Spielplatz bis zum kommenden Frühjahr komplett neu gestaltet wird, erklärte Dr. Anne Hoffmnann, die die Stabsstelle Stadterneuerung besetzt, am Dienstag in der Pressekonferenz des Magistrats. Das Programm läuft zehn Jahre lang, die Projektliste listet Schwerpunktmaßnahmen bis zum Jahr 2027 auf. Sie summieren sich auf 9,1 Millionen Euro, davon wird die Stadt gut 2,7 Millionen tragen, der große Rest kommt aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt.

»Der Eulenkopf ist schon eine besondere Siedlung mit einer besonderen Geschichte«, nannte Stadträtin Astrid Eibelshäuser einen Grund für die Anstrengungen der Stadt. Der Eulenkopf sei schon lange kein »sozialer Brennpunkt« mehr, aber nach wie vor eine »benachteiligte Siedlung«. Damit das Gebiet angesichts der »überaus dynamischen Entwicklung« des Gießener Ostens den Anschluss hält, soll vor allem ins Wohnumfeld investiert werden.

Größter Posten ist der Neubau eines Gemeinschaftsgebäudes mit der Kindertagesstätte, wofür im Projektplan 4,5 Millionen Euro veranschlagt sind. Die Erneuerung von Spielplätzen, des Sportareals des ACE, des Bolzplatzes stehen ebenso in der Liste wie die Aufwertung der »kleinen« Rödgener Straße oder des Wegenetzes in der Siedlung. Auch verkehrsberuhigende Maßnahmen für den unteren Heyerweg, in dem trotz Sackgassensituation zu schnell gefahren wird, hatten die Bewohner gewünscht. Angesiedelt werden im Quartier soll ein Beschäftigungsprojekt »Jobclub-Wegbereiter«, während das Konzept bei den Themen Gesundheit, Umwelt, Kriminalprävention und Sicherheit keinen Handlungsbedarf sieht.

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