19. Juli 2019, 06:00 Uhr

Dauerbauerstelle

Neustadt in Gießen wird ab Montag zur Dauerbaustelle

Am Montag starten die schon lange angekündigten Arbeiten in der Neustadt. Dafür wird die wichtige Geschäfts- und Wohnstraße erst teilweise und später komplett gesperrt - bis in den Herbst hinein.
19. Juli 2019, 06:00 Uhr
Ab Montag wird die Neustadt für Monate zur Baustelle. (Foto: Schepp)

Vielleicht war ein bisschen Wunschdenken dabei, als die Stadtwerke vor einigen Tagen die Busumleitungen für die Baustelle in der Neustadt ankündigten. Für »vier Wochen« müssten sich die Fahrgäste auf die Änderungen einstellen, hieß es. Schnell kam die Korrektur, denn tatsächlich wird in der wichtigen Zubringerstraße für den Busbahnhof am Marktplatz laut Stadt »voraussichtlich bis Ende November« gearbeitet.

Es ist zweigeteiltes Projekt, das die Mittelhessischen Wasserbetriebe (MWB) und das Tiefbauamt bis zum Advent durchziehen wollen. Im ersten Abschnitt erneuern die MWB den Mischwasserkanal zwischen Westanlage und Albert-Schweitzer-Straße sowie mindestens einen größeren Hausanschluss. Für diese Arbeiten muss die Fahrspur in Richtung Oswaldsgarten gesperrt werden, so dass die Neustadt dort zur Einbahnstraße wird. Außerdem wird die Einmündung der Albert-Schweitzer-Straße gesperrt. Der Anliegerverkehr wird daher rund um die Mühlstraße über den Tiefenweg geführt.

Für Radfahrer wird stadteinwärts mit Baubeginn eine Umleitungsstrecke durch die Bootshausstraße und den Durchstich in die Dammstraße ausgeschildert. Mit der späteren Vollsperrung der Neustadt ist dann stadtauswärts eine Umleitung durch den Pfarrgarten verbunden.

Im Anschluss an den Kanalbau lässt das Tiefbauamt zwischen Pfarrgarten und Westanlage die Fahrbahn erneuern. Dafür wird dann die Vollsperrung der Neustadt erforderlich, zunächst nur zwischen der Westanlage und Hausnummer 25, gegen Ende der Arbeiten für etwa eine Woche auf ganzer Länge bis zum Pfarrgarten. Die Erweiterung der Sperrung wird das Tiefbauamt rechtzeitig bekanntgegeben, kündigt die Stadt an.

Gefährliche Spurrillen

Anlass für die Maßnahme ist der Zustand der Fahrbahn im Bereich der Bushaltestellen auf Höhe der Galerie Neustädter Tor. Wie andernorts im Stadtgebiet hatte sich die Asphalt im Laufe der Zeit durch die Dauerbelastung aufgewellt, die entstandenen Spurrillen stellen eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer da. Daher wird die Fahrbahn im Bereich der Haltestellen nun auch in der Neustadt mit Beton gegossen. Zudem ist geplant, die Haltestellen - wie am Bahnhofsvorplatz, dem Berliner Platz und Marktplatz - mit dem Fahrgastinformationssystem zu versehen. Das Ordnungsamt will die Arbeiten zudem nutzen, um das Haus D der Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten ans Glasfasernetz anzuschließen sowie weitere Leerrohre für künftige Anschlüsse zu verlegen.

Der Magistrat hatte die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung im Mai an das heimische Bauunternehmen Faber & Schnepp vergeben. Das Auftragsvolumen beträgt rund 415 000 Euro, für weitere rund 150 000 Euro soll der Kanalbau durchgeführt werden.

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