13. August 2019, 11:00 Uhr

Tour der Hoffnung

Prolog auf neuen Wegen

Über 200 Teilnehmer, darunter Promis aus Sport und Show. Am Mittwoch ist die Tour der Hoffnung wieder unterwegs, Im Fokus stehen der Kirchenplatz und die Zielankunft in Biebertal.
13. August 2019, 11:00 Uhr
Die Tour der Hoffnung kommt. (Foto: mö)

Für Menschen, die regelmäßig auf dem Rennrad sitzen, sind 61 Kilometer ein Klacks, der in zweieinhalb Stunden abgestrampelt ist. Aber um Sport geht es bei der Tour der Hoffnung vorrangig nicht. Das Ziel der Frauen und Männer in den grünen Trikots, die am Mittwochmorgen bei den Stadtwerken in der Lahnstraße zum traditionellen Gießener Prolog starten, ist es, die 61 Kilometer in die Länge zu ziehen. Bei den elf Spendenstopps auf der Strecke sollen möglichst viele Spenden für krebskranke Kinder gesammelt werden. 700 000 Euro waren es im vergangenen Jahr allein beim Auftakt in und rund um Gießen, am Ende standen beeindruckende 2,25 Millionen Euro unterm Strich, die an über 50 begünstigte Kliniken und Selbsthilfeorganisationen wie Elternvereine verteilt wurden. »Eine Zwei soll auch dieses Jahr wieder vorne stehen«, hofft Organisationschef Gerhard Becker.

Kerner und Magath auf der Bühne

Becker und seine Mitstreiter, darunter die für die Strecke verantwortlichen Sportlichen Leiter Karsten Koch und Dr. Mathias Rinn haben sich einige Neuerungen einfallen lassen. Zwei neue große Empfänge am späten Nachmittag stechen hervor.

Kirchenplatz: Ein 75-minütiges Programm ist ab 16 Uhr auf dem Gießener Kirchenplatz geplant, wo die Tour die große Stadtfestbühne nutzen kann. Anlass des großen Stopps: Die Stadtwerke sind seit 25 Jahren Sponsor der Tour der Hoffnung und wollen das gebührend feiern. Es gibt Live-Musik, Ex-HR-Sportreporter Werner Damm führt Interviews mit prominenten Teilnehmern, darunter mit Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer, Handballer Christian Schwarzer, TV-Talker Johannes B. Kerner und dem früheren Bundesliga-Trainer Felix Magath. Und natürlich werden jede Menge Spenden übergeben.

Zielankunft Biebertal: Bürgermeisterin Patricia Ortmann hatte nicht locker gelassen, und so ist Biebertal zum ersten Mal Etappenort. Aus Gießen geht es nach dem Kirchenplatz-Empfang raus Richtung Nordwesten gen Rodheim-Bieber, wo gegen 17.40 Uhr auf dem Rathausplatz ein Fest mit Spendenübergaben ansteht.

Das bedeutet, dass sich Autofahrer in Gießen und dem Kreisgebiet den ganzen Tag über auf Wartezeiten einstellen müssen, denn die Tour der Hoffnung mit ihren vielen Begleitfahrzeugen hat natürlich Vorfahrt. Das gilt ab 10 Uhr, wenn bei den SWG in der Lahnstraße der Startschuss fällt und das Peloton über Anlagenring und Marburger Straße den ersten Spendenstopp in Lollar (Bosch Thermotechnik) ansteuert. Nördlichster Punkt beim Prolog indes ist Ruttershausen, wo das Unternehmen Weimer an den tollen Empfang des Vorjahres anknüpfen will.

Von Ruttershausen geht es ohne weiteren Stopp bis nach Fernwald, wo in diesem Jahr nur ein kürzerer Stopp am Rathaus in Steinbach geplant ist. Erstmals zwei Stopps gibt es in Lich, wo die Brauerei natürlich wieder ein kleines Volksfest organisiert hat. Der folgende Spendenstopp in Pohlheim findet in diesem Jahr in Hausen beim Unternehmen proWin statt, dann geht es wieder zurück nach Gießen zur Volksbank und zu Sommerlad im Schiffenberger Tal.

Wenn das Wetter mitspielt, werden auch wieder Klaus Renz und Eberhard Gienger vom Himmel fallen. Absprünge sind beim Start morgens bei den SWG, in Ruttershausen, in Lich, bei Sommerlad und zum Abschluss in Biebertal geplant.

Der Tour-Eröffnungsabend findet 2019 wieder im Licher Golfclub statt. Allein hier sollen Spenden in einer Höhe von rund 200 000 Euro übergeben werden. Ehrengast des Abends wird Ministerpräsident Volker Bouffier sein. Ab Donnerstag wird die Tour der Hoffnung dann durch Nordrhein-Westfalen mit Stationen unter anderem in Siegen, Hagen, Köln und Sankt Augustin rollen, Endziel ist am Samstag Bochum.

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