25. November 2018, 18:51 Uhr

Sie macht ihr Ding

25. November 2018, 18:51 Uhr
Eine Fahrt im Ballon als Geschenk der Grünen überreicht Landesvorsitzende Angela Dorn (hinten). (Foto: mö)

Es war das passende Finale beim Geburtstagsempfang für Stadträtin Gerda Weigel-Greilich: Gekleidet mit Hut, Sonnenbrille, schwarzem T-Shirt und schwarzem Sakko trat Grünen-Fraktionschef Klaus-Dieter Grothe im Atrium des Rathauses auf und intonierte unplugged »Ich mach mein Ding.« Dass der Hit von Udo Lindenberg die Arbeit der Grünen-Politikerin in den letzten zwölf Jahren gut beschreibt, war zuvor in den Würdigungen der jetzt 60-Jährigen durch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD) und Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) deutlich geworden. »Sie weiß, was sie will«, sagte Hinz.

Fast 300 geladene Gäste waren am frühen Samstagabend der Einladung des Magistrats ins Rathaus-Atrium gefolgt, die Schlange mit den Gratulanten war derart lang, dass sie aus Zeitgründen aufgelöst werden musste. Die längste Anreise hatte wohl Weigel-Greilichs Vorgänger im Amt des Fraktionsvorsitzenden, Wolfgang Deetjen, der aus Baden-Württemberg gekommen war. Auch die Landes-Grünen mit der Parteivorsitzenden Angela Dorn waren gut vertreten.

Uneitel, diszipliniert, lernfähig, bodenständig und vor allem durchsetzungsstark: So charakterisierte OB Dietlind Grabe-Bolz ihre langjährige Magistratskollegin. Unter Beifall erinnerte sie an die Auseinandersetzungen um die Landesgartenschau. »Wie eine Löwin« habe sie um das Großprojekt gekämpft. »Das war gut angelegtes Geld für unsere Stadt«, betonte die OB.

Wie Grabe-Bolz schilderte Ministerin Hinz auch den »Familienmensch Gerda«, an deren Seite Ehemann, Mutter und die Kinder Platz genommen hatten. Für die Landespartei sei die Kommunalpolitikerin Weigel-Greilich die »grüne Frontfrau«. Hinz: »Gerda ist bodenständig, aber nicht provinziell.«

Anschließend legte Axel Pfeffer, mit dem Weigel-Greilich seit vielen Jahren im Förderverein Landesgartenschau (jetzt Verein Gartenstadt) zusammenarbeitet, einen kabarettistischen Auftritt hin. Als Vorsitzender der neuen Partei »Bündnis Bürger machen es besser« nahm der Schlammbeiser dabei nicht nur die außerparlamentarischen Kritiker der früheren Bürgermeisterin auf die Schippe.

Der Dank des Geburtagskinds, das kürzlich für weitere sechs Jahre als hauptamtliche Stadträtin gewählt worden war, galt neben der Familie und ihrem Förderer an der Universität namentlich ihrer Büroleiterin Sandra Siebert und ihren Amtsvorgängern und -nachfolgern in Magistrat und Fraktion, Stadtrat Thomas Rausch, Wolfgang Deetjen und Klaus-Dieter Grothe. Der C.ha.os-Chor Gießen (Collegium Harmoniea Oscillantis) sorgte für fröhliche Zwischentöne.

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