Stadt Gießen

Wohnbau-Genossenschaft schafft weiteren Wohnraum

Süßer Popcorn-Geruch lag in der Luft, als die Wohnbau Genossenschaft (WBG) Gießen am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum in der Monroestraße feierte. Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein buntes Programm geboten. Vorstandsmitglied Heiko Sobota begrüßte die Gäste zusammen mit Kollegin Beate Weiland und ließ die letzten zehn Jahre Revue passieren.
01. September 2019, 18:41 Uhr
Hans Pfaff
Spiel und Spaß im XXL-Format.	(Foto: egb)
Spiel und Spaß im XXL-Format. (Foto: egb)

Süßer Popcorn-Geruch lag in der Luft, als die Wohnbau Genossenschaft (WBG) Gießen am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum in der Monroestraße feierte. Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein buntes Programm geboten. Vorstandsmitglied Heiko Sobota begrüßte die Gäste zusammen mit Kollegin Beate Weiland und ließ die letzten zehn Jahre Revue passieren.

Nachdem das US-Depot 2007 geschlossen wurde, stellte man sich die Frage, was mit den Quartierswohnungen in der Dulles- und Marshallsiedlung im Nordosten der Stadt passieren sollte. Nach ihrer Gründung im Jahr 2009 kaufte die Wohnbau Genossenschaft die beiden ehemaligen US-Siedlungen und begann mit der Sanierung. Insgesamt gehören heute 375 Wohnungen zum Bestand, weitere 28 Dachgeschosswohnungen werden derzeit ausgebaut. »Ziel war und ist, sozialverträgliche Mieten zu gewährleisten und eine offene und lebendige Gemeinschaft zu schaffen«, sagte Sobota. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz bemerkte, dass sie sich noch gut an die Veranstaltungen mit dem Motto »Ein neuer Stadtteil wird geboren« erinnern könne. Innerhalb der letzten zehn Jahren sei nun in der Tat ein »wundervoller Stadtteil« entstanden, in dem unter anderem Awo, Lebenshilfe und Caritas eine Heimat gefunden haben. Auch Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und Landtagsabgeordneter Frank-Tilo Becher richteten Grußworte an die Gäste. Da über dem Thema Miete heutzutage viele »graue Wolken« hingen, sei es umso schöner, mit dem Jubiläum einer der jüngsten Wohnbau Genossenschaften einen großartigen Teil der Stadtgeschichte zu feiern, sagte Becher. Wohnen müsse als Grundrecht verstanden werden, denn es bedeute mehr als nur einen Platz zu finden.

Mitarbeiter und Helfer aus der Nachbarschaft hatten die Feier organisiert und sorgten dafür, dass es den Besuchern an nichts fehlte. Neben Popcorn, Würstchen, Kaffee, Kuchen und Co. wurde auch sogenanntes Slusheis angeboten. Die kleinen Gäste konnten bei einer Kinderolympiade Preise gewinnen oder sich beim Arbeiten mit Holz ausprobieren. Außerdem gab es einen Tanz- sowie einen Trommelworkshop, beliebte Klassiker wie Bingo oder Schach warteten darauf, im XXL-Format gespielt zu werden. Abends ging’s mit »The Small Easy« und DJ Mike Skott weiter.

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