14. März 2018, 20:27 Uhr

Im Luxus schwelgen

14. März 2018, 20:27 Uhr
Marcus Förtsch (stellvertretender Direktor), Jana Link (Marketing und Presse) und Hoteldirektor Marcel Bruognolo sind zufrieden mit dem Umbau ihres Hotels – so wie hier mit dem Bar- und Restaurantbereich. (Foto: phk)

»Wir haben nun noch mehr die Möglichkeit, unseren Gästen ein Zuhause zu bieten«, sagt Marcel Bruognolo mit Stolz in der Stimme. Der geschäftsführende Direktor des Vila Vita Rosenpark in Marburg ist sichtlich glücklich mit der Umgestaltung seines Hotels samt Restaurant, Bar und Wellnessbereich.

Auch wenn dafür eine Summe in die Hand geworden werden musste, die der Rosenpark-Chef nicht nennen mag, hat es sich gelohnt: 47 der insgesamt 194 Zimmer im Hotel sind vollständig saniert – Haus zwei und Haus vier erstrahlen in neuem Glanz, dazu sind die Lobby, das Restaurant, die Bar und der Wellnessbereich sowie das Haupthaus insgesamt komplett umgestaltet worden. Das Hotel habe laut Bruognolo dabei vor allem auf hochwertige Qualität gesetzt und setzt nun »auf das Klientel aus Marburg, Gießen und Umgebung« – und zwar sowohl mit dem Hotel, als auch mit den Gastronomiebetrieben und dem Spa. Denn Bruognolo geht es nicht nur um Übernachtungsgäste.

Einrichtung im Stile Hollywoods

Die neuen Zimmer sind thematisch an das Hollywood der 1950er und 1960er Jahre orientiert, entweder in einem sehenswerten Türkis-Blau oder einem kräftigen Grau-Rot eingerichtet und liebevoll bis ins kleinste Detail dekoriert – unter anderem mit zahlreichen hochauflösenden Schwarz-Weiß-Fotografien, die Szenen aus berühmten Filmen zeigen. Los geht es bei der Zimmergröße ab 32 Quadratmeter für 140 Euro pro Nacht. Die weiteren Zimmer sind 44 Quadratmeter oder 60 Quadratmeter groß, bei Letzterem Balkon inklusive – besser wird es nur noch im Dachgeschoss in der Spa-Suite, die auf rund 80 Quadratmetern eine Kitchenette, einen Wohn- und Essbereich, ein Schlafzimmer, eine Dachterrasse, ein luxuriöses Bad sowie ein privates Spa inklusive eigener Sauna, Whirlpool und Fitnesslaufband bietet. Der Preis liegt laut Marcus Förtsch, dem stellvertretenden Hoteldirektor, zwischen 250 und 300 Euro je Nacht – je nach Anfrage. »Das ist unser Prunkstück«, sagt er nicht ohne Stolz.

Zu fast allen neu gestalteten Zimmern gibt es einen Blick auf die Lahn samt Ufer, das sich durch seinen Artenreichtum an Vögeln auszeichne, erklären die beiden Hotel-Chefs unisono. Ein weiterer Vorteil: die Größe. Denn aufgrund dieses ursprünglich als Altersresidenz geplanten Teils des Rosenparks »Das finden sie in keinem Luxus-Hotel in Frankfurt« sagt der Chef.

Zielgruppe seien damit neben Urlaubern auch Firmen aus der Region, die etwa Geschäftskunden oder -partner über längere Zeit unterbringen müssen. Abwechselung bietet der rund 1000 Quadratmeter große Spa-Bereich. Neben zwei Saunen und einem Dampfbad gibt es dort ein Fitnessstudio, einen Solestollen, eine Schneekabine, Infrarot-Wärmesitze und Behandlungen von Massagen über Masken bis Peelings. »Vom Platz her können wir es nicht mit einer Therme aufnehmen, aber von dem was wir bieten schon«, sagt Förtsch. Sein Hotel hat zudem eine eigene Spa-Marke mit Peeling und Tagescreme aufgelegt, die exklusiv vermarktet wird – natürlich mit dem Duft nach Rosenholz. Ebenso wie das Restaurant, das einen eigenen Eingang bekommen hat, zielt auch der Spa-Bereich mit auf Tagesgäste ab.

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