24. Oktober 2018, 22:09 Uhr

700 Gäste bei Windhoffest

24. Oktober 2018, 22:09 Uhr
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Von Harold Sekatsch
Jens Dapper (Mitte) erhält den 10 000-Euro-Scheck von Dr. Arno Roth (l.), Vorsitzender der Schunk-Unternehmensleitung, und Personalleiter Steffen Friedrich. (Foto: se)

Ausgelassene Stimmung herrschte beim Windhoffest der Schunk Gruppe im Mitarbeiterrestaurant an der Rodheimer Straße in Heuchelheim, bei dem auch die Original Münchholzhäuser Blaskapelle für gute Laune sorgte. Die Schunk-Unternehmensleitung hatte zu dem Fest fast 1500 Beschäftigte und Ehemalige eingeladen. Rund 700 Personen waren dieser Einladung gefolgt. Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung, begrüßte insbesondere die ältesten Gäste des Abends, Karlheinz Becker, Josef Rentrop (beide Biebertal) und Walter Stroh. Besonders geehrt wurde mit Robert Thon ein weiterer Ehemaliger, der sein 92. Lebensjahr vollendete. Roth gewährte den Zuhörern einen kleinen Einblick in die aktuelle Entwicklung des Unternehmens. »Das Jahr 2017 war ein ausgezeichnetes Jahr mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro«, berichtete der Chef der Unternehmensleitung, der außerdem darüber informierte, dass die Beschäftigten durch freiwillige Zahlungen an dem wirtschaftlichen Erfolg beteiligt werden.

Hilfe für Seniorenzentrum

Traditionell spendet Schunk zum Windhoffest einer gemeinnützigen Einrichtung einen nennenswerten Geldbetrag. Diesmal kam die Spende der Gesellschaft für Soziale Dienste des AWO Stadtkreises Gießen zugute, deren Geschäftsführer Jens Dapper einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro entgegennehmen konnte. Diese Zuwendung soll dem Seniorenzentrum Albert-Osswald-Haus zukommen. In diesem Gebäude soll das Projekt »Bewegte Senioren« umgesetzt werden. »Regelmäßige Bewegung hat einen positiven Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden unserer Bewohner und bedeutet für sie einen Gewinn an Lebensqualität«, erfuhren die Anwesenden. So soll ein Bewegungsraum eingerichtet werden, zu dessen Ausstattung Gymnastikmatten, Ballettstangen und Gewichtsmanschetten zur Sturzprophylaxe gehören. Außerdem plant die AWO, für eine Spielkonsole einen großen Bildschirm anzuschaffen, auf dem die Senioren ihren Wünschen entsprechende Spiele wie Kegeln oder Motorradfahren am Simulator durchführen und dabei ihre geistigen Fähigkeiten erhalten können.

»Wir sind wirklich sehr dankbar für diese Unterstützung von Schunk«, rief Dapper der Versammlung zu. »Unseren Bewohnern eröffnet sie neue Möglichkeiten, sich zu bewegen, und unseren Mitarbeitern neue Möglichkeiten in der Arbeit mit den Bewohnern.«



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