07. Mai 2021, 21:58 Uhr

Andreas Fischer neuer Ortsvorsteher

07. Mai 2021, 21:58 Uhr
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Von Kerstin Schneider
Bürgermeisterin Claudia Blum dankt dem scheidenden Ortsvorsteher Klaus Christ. FOTOS: KS

Zu seiner konstituierenden Sitzung fand sich am Donnerstagabend der neugewählte Ortsbeirat Homberg zusammen. Er tagte im Mehrgenerationenhaus in Ober-Ofleiden. Am sonst üblichen Treffpunkt im Sitzungssaal des Rathauses dürfen sich derzeit nur rund sieben Personen aufhalten, teilte Bürgermeisterin Claudia Blum mit. Denn Karl-Heinrich Linker (Bürgerforum) hatte angeregt, künftig wieder in der Kernstadt zu tagen, um Besuchern eine bessere Möglichkeit zur Teilnahme zu geben. Der Ortsbeirat zeigte sich optimistisch, dass dies angesichts der sinkenden Corona-Infektionszahlen in den kommenden Monaten wieder möglich sein wird.

Dem Ortsbeirat gehören von der SPD Andreas Fischer, Michael Rotter, Lothar Swoboda und Franziska Burmeister-Lather an, vom Demokratischen Bürgerforum Karl Heinrich Linker, Jutta Stumpf und Lennart Hisserich, von den Freien Wählern Sandra Luft und Guido Lather.

Lothar Swoboda leitete dann als ältestes Mitglied des Ortsbeirates die Sitzung bis zur Wahl des neuen Ortsvorstehers. Andreas Fischer wurde einstimmig in offener Abstimmung zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Er folgt auf Klaus Christ (SPD), der das Amt in den vergangenen Jahren inne hatte. Er war von 2006 bis 2021 im Ortsbeirat.

Christ wurde von Bürgermeisterin Blum mit einer Urkunde und einem Geschenk verabschiedet. Ebenfalls ausgeschieden ist Dr. Jürgen Burmeister, auch ihm wurde in Abwesenheit für sein Engagement gedankt. Stellvertreter des Ortsvorstehers ist Karl Heinrich Linker, er wurde ebenfalls einstimmig gewählt. Schriftführer ist Guido Lather, seine Stellvertreterin Sandra Luft. Hauptamtsleiter Markus Haumann richtete den Appell an den neuen Ortsbeirat, ähnlich wie in anderen Stadtteilen auch in der Kernstadt über einen sogenannten Bürgeraktionstag nachzudenken. Hier könnte zum Beispiel Müll gesammelt werden. Weitere Beispiele seien die Spielplatz-Neugestaltung in Nieder-Ofleiden oder eine Pflasteraktion in Schadenbach. Auch wenn es in der Kernstadt manchmal etwas schwieriger sei, solche Aktionen anzustoßen, »müsste das doch auch gehen«. Eine Förderung über das Land ist ebenfalls möglich.

Was die Glasfaser-Anbindung von Haushalten in der Kernstadt angeht, so seien die Firmen derzeit in den Dörfern aktiv »und kommen sicher irgendwann auch in Homberg an«. Der genaue Zeitrahmen sei derzeit aber noch nicht absehbar, klar sei jedoch, dass das vorhandene Vodafone-Netz an Grenzen stoße.



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