12. Januar 2017, 19:24 Uhr

Antrifttal bewegt sich auf Kirtorf zu

Antrifttal (jol). Unter den wachsamen Augen von Kirtorfs Stadtverordnetenvorsteher Rudolf Wössner entschieden sich die Antrifttaler Gemeindevertreter, einen großen Schritt hin zu einer engeren Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune zu machen. Einstimmig und ohne Debatte beschloss das Kommunalparlament am Mittwoch, bis Anfang Oktober eine »entscheidungsreife Beschlussvorlage für die Schaffung einer zukunftsfähigen Verwaltungs- und Kommunalstruktur in der Stadt Kirtorf/Gemeinde Antrifttal« zu erarbeiten. Das Konzept soll in einem Bürgerentscheid beschlossen werden.
12. Januar 2017, 19:24 Uhr

Antrifttal (jol). Unter den wachsamen Augen von Kirtorfs Stadtverordnetenvorsteher Rudolf Wössner entschieden sich die Antrifttaler Gemeindevertreter, einen großen Schritt hin zu einer engeren Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune zu machen. Einstimmig und ohne Debatte beschloss das Kommunalparlament am Mittwoch, bis Anfang Oktober eine »entscheidungsreife Beschlussvorlage für die Schaffung einer zukunftsfähigen Verwaltungs- und Kommunalstruktur in der Stadt Kirtorf/Gemeinde Antrifttal« zu erarbeiten. Das Konzept soll in einem Bürgerentscheid beschlossen werden.

Die neue Kommunalstruktur kann ein Gemeindeverwaltungsverband oder die Fusion zu einer Gemeinde Antrifttal-Kirtorf sein, wie es in den Erläuterungen zum Beschluss der Gemeindevertretung heißt.

Es war bereits der zweite Anlauf, die engere Zusammenarbeit mit Kirtorf auf den Weg zu bringen. Im Dezember war ein Beschluss vertagt worden, um zu prüfen, ob auch eine Kooperation mit der Stadt Alsfeld vom Land gefördert wird. Das hat Bürgermeister Dietmar Krist geklärt. In einem Schreiben des Innenministeriums heißt es, Fördergelder für die Vorarbeiten gibt es nur, wenn in beiden Kommunen die Kooperation beschlossen wurde. Zudem werden nicht mehrere Untersuchungen bezuschusst. Matthias Krist, der im Dezember die Verschiebung erwirkt hat, war mit dem erreichten Kompromiss zufrieden. Er verwies darauf, dass die »Tür nach Alsfeld offen bleibt«. Denn der Beschluss sehe eine ergebnisoffene Prüfung vor.

Bürgermeister Krist hatte in der Sitzung im Gemeindezentrum Ruhlkirchen für den Beschluss geworben. So meinte er, dass Antrifttal schon in verschiedenen Bereichen mit Nachbarkommunen zusammenarbeitet. Die engste Beziehung gebe es aber zu Kirtorf.

Nun soll eine Machbarkeitsstudie eine Grundlage für eine enge Zusammenarbeit bilden. Dabei soll die Verwaltung erhalten bleiben und am Ende sollen die Bürger über die Form der Zusammenarbeit entscheiden. »Entscheidend ist, dass wir nun die Segel setzen und das gemeinsame Schiff Fahrt aufnimmt«, sagte Krist.

Beschlossen wurde, zunächst die Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, die vom Land gefördert wird. Auf dieser Basis soll die Beschlussvorlage entstehen, die der Gemeindevorstand Antrifttal und der Magistrat Kirtorf erarbeiten. Dabei sind Kommunalparlamente, Beschäftigte sowie interessierte Bürger einzubeziehen. Festgelegt ist, dass dann ein Bürgerentscheid stattfindet, gefolgt vom Beschluss der Kommunalparlamente. Der Beschluss legt auch fest, dass die beiden Verwaltungsstandorte erhalten bleiben werden und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind.

Windenergieanlagen beantragt

In seinem Bericht aus dem Gemeindevorstand teilte Bürgermeister Krist noch mit, dass der Bau von sechs Windenergieanlagen bei Seibelsdorf beantragt ist. Die Firma VSB will die neuen Rotoren aufstellen. Die Anträge wurden nach dem Bundes-Immissionsschutz-Gesetz gestellt.

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