17. Mai 2017, 20:17 Uhr

SPD nominiert Matthias Weitzel

17. Mai 2017, 20:17 Uhr
Keine Überraschung ist die erneute Nominierung von Matthais Weitzel für das Bürgermeisteramt, von links Ortsvereinsvorsitzender Thomas Röhrich, Landrat Manfred Görig, Bürgermeister Weitzel und SPD-Unterbezirksvorsitzender Swen Bastian. (Foto: pm)

Der SPD-Ortsverein hatte jetzt seine Jahreshauptversammlung. Wohl der wichtigste Punkt an diesem Abend auf der Tagesorndung war die Nominierung des Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. Auch wenn daran vorher kein Zweifel bestanden haben dürfte – die Wahl fiel auf Matthias Weitzel. Der 47-jährige Amtsinhaber wurde einstimmig nominiert. Würde er im September gewählt, dann wäre es für ihn bereits die vierte Amtszeit.

Vorsitzender Thomas Röhrich begrüßte zu dieser Versammlung auch Landrat Manfred Görig. Dieser zog in einem Grußwort eine Bilanz der Arbeit im Kreis. Gerade der wirtschaftliche Bereich habe sich sehr positiv entwickelt, sagte er.

»Ich sehe hier viele Parallelen zwischen dem Kreis und Mücke«. Mücke gehöre mit zu den Gemeinden, die eine positive Entwicklung genommen haben.

Bürgermeister Weitzel ging auf verschiedene Bereiche der Kommunalpolitik ein. Gemeinsam mit dem Partner Freie Wähler sei man in den zurückliegenden Jahren erfolgreich für Mücke tätig gewesen. »Mücke ist – trotz aller Probleme im ländlichen Raum – eine erfolgreiche Gemeinde, mit guter Infrastruktur, geordneten Finanzen und guten Aussichten für die Zukunft.«

Ausgehend von 2011 ging er auf die positive Entwicklung der Finanzen ein: Ausgeglichene Haushalte und sinkende Verschuldung bei gleichzeitigen Investitionen. Ende 2011 lag die Gesamtverschuldung bei 12,28 Millionen Euro und Ende 2016 bei 7,46 Millionen Euro. Ebenso sei beim Abwasserverband der Schuldenabbau vorangegangen. Auch in den kommenden beiden Jahren werde es keine Nettoneuverschuldung geben.

Stabile Wirtschaft

Im Bereich der Wirtschaft sei Mücke auf einem guten Weg: Arbeitsplätze entstehen, neue Betriebe siedeln sich an. »Momentan arbeiten wir mit Hochdruck daran, neue Gewerbeflächen im Bereich Gottesrain III zu entwickeln und den Standort Alte Molkerei in Groß-Eichen für die Erweiterung eines ansässigen Unternehmens zu sichern.« Mücke habe sich als Wirtschafts- und Einkaufsstandort im Vogelsberg erfolgreich etabliert.

Beim Breitbandausbau sei man endlich auf der Zielgraden. Vieles weitere habe sich positiv entwickelt: Sportanlagen, Einkaufsmöglichkeiten.

Gemeindliche Gebäude seien saniert, erweitert und modernisiert worden. Der Fernradweg nach Gemünden sei mit Unterstützung des Landes erneuert worden. Weitzel geht davon aus, dass spätestens im nächsten Jahr die Radwegeverbindung Groß-Eichen/Sellnrod realisiert wird. Auch die Verbindung Atzenhain/Lumda und die Erneuerung des Radweges von Merlau zur Gesamtschule seien in Planung.

Die Nachfrage nach Bauland habe sich positiv entwickelt. »Mücke ist zunehmend attraktiv.« Und dies nicht nur für Einheimische. Gute Infrastruktur und relativ günstige Bau- und Häuserpreise lassen die Nachfrage steigen.« Für die örtliche Nachfrage sollen in den Ortsteilen kleinere Baugebiete ausgewiesen werden, Groß-Eichen und Flensungen stehen als erstes an.

»Ich kann mir vorstellen, dass wir als nächstes Bauplätze in Atzenhain entwickeln, um der Entwicklung des Gewerbegebietes Rechnung zu tragen.« Gleichzeitig dürfe die Innenentwicklung der alten Ortslagen nicht aus den Augen verloren werden.

Die Gemeinde könne bis zu 80 Plätze für die U3-Betreuung anbieten. Dennoch ist nicht unproblematisch, dass der kommunale Zuschuss in diesem Bereich in sechs Jahren von 1,2 auf mittlerweile 2,2 Millionen Euro im Jahr gestiegen ist. Als wichtiges Zukunftsthema sieht Weitzel die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung an.

24. September Wahltermin

Die geheime Wahl ergab anschließend ein einstimmiges Votum der anwesenden SPD- Mitglieder für eine erneute Nominierung von Matthias Weitzel als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 24. September dieses Jahres (mit der Bundestagswahl).

Thomas Röhrich, Swen Bastian und Manfred Görig gratulierten zum Votum der Mitgliederversammlung. Röhrich zeigte sich zuversichtlich, sowohl bei der Bürgermeister- als auch bei der gleichzeitig stattfindenden Landratswahl gute Ergebnisse für die SPD-Bewerber erzielen zu können.

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