Vogelsbergkreis

Wir gratulieren recht herzlich

Sieglinde und Ludwig Queckbörner feierten jetzt in Gemünden-Nieder-Gemünden ihre diamantene Hochzeit. Mit dem Empfang von zahlreichen Gratulanten begann die Feier. Am 15. Juni 1957 hatten Sieglinde und Ludwig in Nieder-Gemünden den Bund fürs Leben geschlossen. Kennen und lieben gelernt hatte sich das Paar bei einer Tanzveranstaltung in Nieder-Ohmen. Nach der Hochzeit leben die Eheleute zunächst in Klein-Linden. 1959 wurde Sohn Michael geboren und nach dem Freiwerden einer Wohnung im Elternhaus von Sieglinde Queckbörner verlegte die junge Familie ihren gemeinsamen Wohnsitz nach Nieder-Gemünden. 1961 wurde Sohn André und 1962 Sohn Dirk geboren und inzwischen gehören auch sechs Enkel zum Familienkreis des Jubiläumspaares.
18. Juni 2017, 20:53 Uhr
Hannelore Diegel
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Sieglinde und Ludwig Queckbörner feierten jetzt in Gemünden-Nieder-Gemünden ihre diamantene Hochzeit. Mit dem Empfang von zahlreichen Gratulanten begann die Feier. Am 15. Juni 1957 hatten Sieglinde und Ludwig in Nieder-Gemünden den Bund fürs Leben geschlossen. Kennen und lieben gelernt hatte sich das Paar bei einer Tanzveranstaltung in Nieder-Ohmen. Nach der Hochzeit leben die Eheleute zunächst in Klein-Linden. 1959 wurde Sohn Michael geboren und nach dem Freiwerden einer Wohnung im Elternhaus von Sieglinde Queckbörner verlegte die junge Familie ihren gemeinsamen Wohnsitz nach Nieder-Gemünden. 1961 wurde Sohn André und 1962 Sohn Dirk geboren und inzwischen gehören auch sechs Enkel zum Familienkreis des Jubiläumspaares.

Sieglinde Queckbörner, geb. Maus, wurde am 19. Mai 1936 in Burg-Gemünden geboren und besuchte nach dem Umzug nach Nieder-Gemünden die dortige Volksschule. Neben den Tätigkeiten als Haushaltshilfe und dem Abhalten von Nähkursen arbeitete sie in der Fabrikation der Firma Kamax in Homberg, bei der Firma Seipp und Kehl in Nieder-Gemünden und später als Floristin bei der Firma Kunke in Gießen.

Die Jubilarin errang beim ehemaligen Turn- und Sportverein Burg-Gemünden in der Turnierriege einige Siege und war nach dem Zusammenschluss der beiden Sportvereine Burg- und Nieder-Gemünden zum heutigen TSV einige Jahre in der Gymnastikabteilung tätig.

Ludwig Queckbörner erblickte am 1. November 1934 in Nieder-Ohmen das Licht der Welt, besuchte dort die Volksschule und danach die Vogtsche Privathandelsschule in Gießen. 1950 absolvierte er eine Ausbildung als Postjungbote für die einfache Beamtenlaufbahn beim Postamt in Gießen und legte nach zehn Jahren im Zustell-, Innen- und Bahnpostdienst mit Erfolg die Prüfung für die mittlere Beamtenlaufbahn ab. Nach dem Umzug der Familie nach Nieder-Gemünden erfolgte zum 1. April 1961 eine Versetzung zum damaligen Postamt Grünberg, wo Ludwig Queckbörner in den ersten Jahren hauptsächlich zur Urlaubs- und Krankenvertretung, auch bei verschiedenen Zweigstellen im Einsatz war, bevor ihm die Leitung beim damaligen Postamt in Gemünden und anschließend beim Postamt in Homberg übertragen wurde. Die letzten fünf Jahre im Postdienst absolvierte Queckbörner im Postamt Alsfeld, von wo aus er nach 45 Dienstjahren als Postbetriebsinspektor in den Ruhestand entlassen wurde. Im Laufe seiner Dienstzeit betreute der Jubilar im Rahmen seiner Gewerkschaftstätigkeit in seiner Freizeit eine Jugendgruppe und gehörte beim Postamt in Grünberg der Personalvertretung an.

Elf Jahre leitete Ludwig Queckbörner beim TSV Burg-Nieder-Gemünden die Tischtennisabteilung und spielte in dieser Zeit in einer Mannschaft mit. Er ist ferner Mitglied in der Feuerwehr Nieder-Gemünden sowie im Förderverein Gemünden der Diakoniestation Ohm-Felda. »Neben Familie und Beruf, war das Reisen unser gemeinsames Hobby«, sagen die beiden und erzählen, dass sie seit über 20 Jahren auf ihren Urlaubsfahrten durch verschiedene Gegenden Deutschlands sowie Italiens und Österreichs gewandert sind. Aber auch Flugreisen in weiter entfernte Länder haben sie unternommen. Nachdem so viele Menschen in Deutschland Asyl suchen, sind Sieglinde und Ludwig mit großem Engagement und Einsatz ehrenamtlich in der Gemündener Flüchtlingsinitiative aktiv, indem sie die Alltagsbegleitung einer Familie übernommen haben und sich im Bereich des Deutschunterrichts einsetzen. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Vereinsvertreter sowie Bürgermeister Lothar Bott, der neben den Glückwünschen der Gemeinde auch die des Ministerpräsidenten und des Landrates überbrachte. (eva/Foto: eva)

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,271565

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