11. April 2018, 21:12 Uhr

Michael Brand zum Tod von Nobelpreisträger Grünberg

11. April 2018, 21:12 Uhr
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Aus der Redaktion

Lauterbach (pm). »Als Wissenschaftler mit Weltruhm und mit großer Zuneigung für Lauterbach« hat der osthessische Bundestagsabgeordnete Michael Brand am Dienstag den verstorbenen Physik-Nobelpreisträger Peter Grünberg gewürdigt.

Der 1939 in Pilsen geborene Grünberg lebte nach der Vertreibung der Familie aus der Tschechoslowakei im Jahr 1946 mit seiner Mutter in Frischborn bei Lauterbach. Dort legte er im Jahr 1959 am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium das Abitur ab. 2007 wurde der Professor für die Entdeckung des sogenannten GMR-Effekts mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet, 2008 bekam Grünberg die Ehrenbürgerschaft der Stadt Lauterbach. »Ohne seine Forschungen und Entdeckungen wären Computer und Smartphones so heute nicht denkbar.«

Peter Grünberg gehörte aus Sicht von Brand ohne Zweifel in eine Reihe mit den großen Physikern wie Wilhelm Conrad Röntgen, Max Planck und Albert Einstein«, so der Bundestagsabgeordnete. Peter Grünberg habe nach der Erfahrung von Vertreibung seine neue Heimat im Vogelsberg lieben gelernt.

»Er hatte eine echte Zuneigung für Lauterbach«, berichtet Brand, der Grünberg in Berlin kennenlernte. Unter dem Titel »Der Ton macht die Musik – Physik und Technik im Dienst musikalischer Gestaltung« zeigte der Hobby-Musiker Grünberg, wie an den verschiedenen Instrumenten der Ton entsteht, welche Techniken dafür sowohl bei der Spielweise als auch bei Bauformen verwendet werden.



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