27. Juni 2018, 22:13 Uhr

Amt für Bodenmanagement

Jederzeit aktuelle Daten für »Navis« – und Retter

27. Juni 2018, 22:13 Uhr

Mit Spannung verfolgt die Lauterbacher Außenstelle des Amtes für Bodenmanagement die Entwicklungen um das neue Finanzamt. Wenn die neue hessische Grunderwerbssteuerstelle in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Behördenstandort in der Adolf-Spieß-Straße errichtet wird, plant das Bodenmanagement mit dabei zu sein und wird in etwa drei Jahren dorthin umziehen.

Dies teilte die Leiterin des Amtes für Bodenmanagement (AfB) in Fulda, Barbara Bachner, dem Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel und dem CDU-Landtagskandidaten Michael Ruhl bei ihrem Besuch mit.

Dies unterstreiche der geplante Einzug in den Neubau, der das künftige Arbeiten an der Außenstelle sichert, so Bachner. Vor zehn Jahren wurde eine Außenstelle des Fuldaer Amtes in Alsfeld im Zuge der Standortstrukturreform der Verwaltung geschlossen. Durch die voll ausgelastete Fuldaer Hauptstelle, die nicht mehr zeitgemäße Unterbringung in zwei Gebäuden in der Adolf-Spieß-Straße in Lauterbach sowie die wachsenden Aufgaben der früher einmal Katasteramt genannten Dienststelle der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation sei Veränderung geboten, erläuterte die Behördenleiterin den beiden Gästen.

Arbeiten für den A 49-Weiterbau

Bachner sagte, dass die Dienststelle digitale Geobasisdaten als Grunddaten liefert, aus denen Bürger, Gemeinden, Landkreise und andere Behörden ihren eigenen Nutzen ziehen können. Ein Tätigkeitsbereich der Abteilung ist die Immobilienwertermittlung mit ihrem Angebot für die Bürger, wie dem Grundstücksmarktbericht oder den Mietwert- und Immobilienrechner.

Hanfried Böttner und Timo Karl erläuterten aktuelle Projekte der Flurbereinigung, eine klassischen Aufgabe des Bodenmanagements. So seien die Vorbereitungen für die Flurbereinigung im Zuge des Neubaus der Ortsumgehung B 254 Lauterbach/Wartenberg voll im Gange. In Wartenberg etwa warte man schon seit vielen Jahren auf eine Flurneuordnung wegen des Baues der Ortsumfahrung. Daher warte man gespannt auf den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens, um die Flurbereinigung einzuleiten.

Bezogen auf die Flurbereinigung, die derzeit beim Bau der Autobahn A 49 im Bereich Homberg stattfinde, machte Abteilungsleiter Böttner klar, dass die Bereitstellung der Flächen für den Autobahnbau über das Amt für Bodenmanagement abgewickelt wird. Vor der Verfahrenseinleitung erfolgte dies durch die Hessische Landgesellschaft (HLG) bzw. früher durch die Straßenbauverwaltung selbst.

Die Vermessung sowie die Erhebung der Daten stellte Gerhard Nüchter heraus. Der Nutzen liege für die Bürger etwa in aktuellen Daten des Liegenschaftskatasters oder in der Datenübermittlung an Kartenhersteller für Navigationssysteme. Polizei und Rettungsleitstellen werden mit aktuellen Geobasisdaten versorgt, so dass es bei Notfällen zu keinen Verzögerungen bei der Anfahrt kommt.

Derzeit würden Angaben des Liegenschaftskatasters auf Genauigkeit überprüft, da die Kommunen für Abgaben oder die Grundsteuer exakte Daten für die Steuererhebung benötigten. Michael Ruhl, zeigte sich zuversichtlich, dass die Vogelsberger Außenstelle in Lauterbach dauerhaft erhalten bleibt und ihre bedeutende Rolle in der kommenden neuen Unterkunft zusammen mit dem Zentral-Finanzamt für Grundsteuer ausbauen könne.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Bodenmanagement
  • Daten und Datentechnik
  • Finanzämter
  • Polizei
  • Vogelsberg
  • Vogelsbergkreis
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos