Vogelsbergkreis

81 Kinder kommen in die Schule

Homberg (rs). »Wir fangen jetzt an, sonst wird es zu heiß.« – Schulleiterin Eva Sartorius drückte am Dienstag bei der Einschulung der Erstklässler und der Kinder für die Vorklassen etwas aufs Tempo. Zwar hatte man die feierliche Begrüßung ins Freie verlegt, um nicht in einer überhitzen Turnhalle oder Aula ausharren zu müssen, aber die Stufen im Schatten unterhalb der Sporthalle reichten nur für einen Teil der Angehörigen aus. Die Erstklässler und auch die das Programm gestaltenden Kinder saßen oder agierten im hellen Sonnenschein.
07. August 2018, 20:33 Uhr
Rolf Schwickert
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Schulleiterin Eva Sartorius stimmt mit dem Chor das erste Begrüßungslied an. (Foto: rs)

Homberg (rs). »Wir fangen jetzt an, sonst wird es zu heiß.« – Schulleiterin Eva Sartorius drückte am Dienstag bei der Einschulung der Erstklässler und der Kinder für die Vorklassen etwas aufs Tempo. Zwar hatte man die feierliche Begrüßung ins Freie verlegt, um nicht in einer überhitzen Turnhalle oder Aula ausharren zu müssen, aber die Stufen im Schatten unterhalb der Sporthalle reichten nur für einen Teil der Angehörigen aus. Die Erstklässler und auch die das Programm gestaltenden Kinder saßen oder agierten im hellen Sonnenschein.

»Seid willkommen« schmetterten Schüler unter Gitarrenbegleitung der Schulleiterin den Neuankömmlingen als Kanon und mehrsprachig entgegen. Und in einem zweiten Lied hieß es »Ihr geht jetzt zur Schule. Das ist super schön.«

Weitere Stelle zu besetzen

Nicht so direkt und etwas blumiger formulierte es Rektorin Eva Sartorius, denn sie verglich die Erstklässler mit den nahe gelegenen bunten Blumenwiesen rund um den Schulkomplex. Kinder seien wie Blumensamen, man könne nicht genau wissen, was da einmal rauskommen werde.

In diesem Sinne sei die Schule als Gärtnerei anzusehen und die Lehrkräfte als Gärtner. Statt Wasser benötigten die Schüler geistige Anregungen und Aufmerksamkeit, manchmal brauchten sie eine Stütze, ein Wink, welche Richtung eingeschlagen werden sollte. Und dann und wann gebe es auch mal ein trockenes Blatt, das entfernt werden müsse. Nach dem Aufrufen der einzelnen Kinder zu den neuen Klassenverbänden, winkten die Erstklässler noch kurz ihren Anverwandten zu, dann gingen sie erstmals mit ihrer Lehrerin in die Klassenräume.

In dieser Zeit wurden die Angehörigen von den Eltern der Schüler aus der zweiten Klasse, die im Vorjahr eingeschult worden waren, mit Kaffee und Kuchen sowie erfrischenden Getränken bewirtet. Der Tag der Einschulung hatte mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche begonnen. Die drei neuen Schulklassen werden geleitet von den Lehrerinnen Katharina Ebenhöh (22 Kinder), Anika Justus (18) und Sabrina Loos (20). Weil zu der Vorklasse am Dienstag bereits 21 Kinder gemeldet waren, werden wohl zwei Gruppen gebildet, neben Elke Reichel wird noch eine weitere Fachkraft eingestellt werden müssen. So wurden am Dienstag 81 Kinder neu in die Grundschule aufgenommen. Der lebendigste Programmpunkt war das »Fliegerlied«, das Schüler der zweiten Klassen schwungvoll mit tänzerischen Elementen aufführten.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,468328

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