16. August 2018, 21:52 Uhr

Froh über Etat ohne Steuererhöhung

16. August 2018, 21:52 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion

Mücke (pm). Die Freien Wähler befassten sich im Nachgang der Sitzung der Gemeindevertretung Mücke noch mal mit einigen Punkten, die dort beraten wurden. So ging es auch um das in Mücke hochgekochte Thema »Mülleimer im öffentlichen Raum«. Dazu hoffe man nun, dass die vom Bürgermeister Andreas Sommer angekündigte Rückkopplung mit den Ortsbeiräten laufe und es so zu einer guten Lösung für jeden Ortsteil komme, heißt es in einer Pressemitteilung.

Was den Bereich der E-Mobilität angehe, sei man zwar froh, dass es in der Gemeinde Mücke eine Ladestation geben werde, doch ob der angedachte Standort am ehemaligen Rathaus in Nieder-Ohmen der richtige ist, ist nach Meinung der Freien Wähler fragwürdig. Es gebe es aber einen Antrag für weitere Standorte und so hoffe man, dass auch im Bereich von Merlau/Flensungen (Bahnhof/Einkaufsmärkte) in naher Zukunft Ladestationen kommen. Dazu sei es den Freien Wählern wichtig zu wissen, wie viele E-Fahrzeuge in der Gemeinde Mücke angemeldet sind – dies will der Bürgermeister mit dem Protokoll nachliefern.

Um das Ehrenamt weiter zu förden, hatten die Freien Wähler einen Antrag der CDU, in dem es um die Auszeichnung von ehrenamtlichen Wahlhelfern ging, erweitert. Man will das ganze Ehrenamt ins Auge fassen. Dazu soll der Fachausschuss beraten, wie in Mücke das Ehrenamt gefördert werden kann, denn ohne ehrenamtliche Leistung gehe es in einer Gemeinde wie Mücke nicht. Dies sehe man an dem Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr oder dem Hallenbad, denn dort sei zu hundert Prozent das Ehrenamt zu Hause. Dies gelte es zu erhalten und zu fördern.

Auf die Ergebnisse einer Prüfung für eine Solaranlage auf der ehemaligen Kreismülldeponie in Nieder-Ohmen sei man gespannt. »Wenn wir hier die von den Grünen genannten 100 000 Euro Zuschuss bekommen, so könne sich dies rechnen«, meinen die Freien Wähler weiter. Doch müsse man erst schauen, ob es grundsätzlich möglich sein werde, dort einen Solarpark zu errichten.

Beim Nachtragshaushalt zeigten sich die Freien Wähler froh darüber, dass es trotz Verschiebungen im Haushalt nicht zu einer Steuererhöhung zulasten der Bürger kommen werde. Die Kosten für das Gewerbegebiet Gottesrain III seien zwar hoch, doch wären sich auch hoch, wenn andere Firmen gekommen wären – der Brunnen hätte laut Bürgermeister Sommer auch so gebaut werden müssen. Deshalb sei es auch falsch, von einem »Nordfrost-Brunnen« zu sprechen. Es gehe eher um einen Brunnen für das Industriegebiet Gottesrain beziehungsweise einen Ersatzbrunnen für Atzenhain. Zumal bei der akuten Trockenheit der letzten Wochen der Brunnen, ohne dass die Firma Nordfrost Wasser verbraucht, ziemlich am unteren Limit angekommen sei. Für die Freien Wähler sind dies Investitionen in die Zukunft für Mücke. Kein Investor habe in den letzten 30 Jahren mit so vielen neuen Arbeitsplätzen in Mücke geplant. »Wir stehen zu dieser Bebauung und erwarten dadurch für die Zukunft weitere Bauinteressenten«, heißt es in der Mitteilung der FW.

Glücklich zeigten sich die Freien Wähler darüber, dass die Kreisstraße zwischen Atzenhain und Merlau (K 44) auch eine Fahrbahnmarkierung bekommen soll – dies mache die Straße sicherer, denn sie sei schmal und zum Teil kurvig.

Nach Auskunft der Bürgermeisters werden im Herbst, wenn das Laub fällt, die Arbeiten am Friedhof in Merlau losgehen. Dies sei den Freien Wählern sehr wichtig, denn darauf warte man schon eine längere Zeit.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos