05. November 2018, 22:05 Uhr

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05. November 2018, 22:05 Uhr

Diese Zahl kann sich sehen lassen: Gerade einmal sechs Jahre gibt es den Förderverein des Krankenhauses, und in dieser Zeit haben die »Freunde und Förderer« sage und schreibe 162 500 Euro in Anschaffungen für das Kreiskrankenhaus investiert, »die unseren Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugutekommen, die Arbeit erleichtern und vonseiten des KKH nie angeschafft worden wären«, äußerte Friedhelm Kalbhenn in seiner Bilanz. Der Vorsitzende des Fördervereins erstattete in der jüngsten Mitgliederversammlung Bericht über die Tätigkeiten in den vergangenen anderthalb Jahren. Neben seinem Jahresbericht standen an dem Abend auch Neuwahlen an, wobei Kalbhenn als Vorsitzender bestätigt wurde.

Die Hälfte des Betrages wurde laut Kalbhenn in den vergangenen 18 Monaten ausgegeben, unter anderem für die Kücheneinrichtung in der Geriatrie, die Patientenüberwachung auf der Station 5 und 6, für Trainingsgeräte für die Geriatrie oder auch besondere Rollstühle.

»Wir können allen Spendern, aber auch allen Ideengebern aus dem KKH nur ganz herzlich Dank sagen und freuen uns immer wieder, wenn wir von den Benutzern der angeschafften Geräte positive Rückmeldungen erhalten. Das ermutigt uns, immer weiter auch »betteln« zu gehen für unser KKH.«

In seinem Jahresrückblick teilte der Vorsitzende mit, die Mitgliederzahl habe sich von 116 auf 125 erhöht. »Das bedeutet ein langsames Wachstum, das uns freut, mit dem wir aber insgesamt nicht zufrieden sein wollen. Denn je mehr Mitglieder wir haben, umso eher können wir bei entsprechenden Gelegenheiten mit Nachdruck auftreten, um unsere Wünsche und Vorstellungen durchzusetzen. Deswegen auch heute meine Bitte: Werben Sie in Ihrer Verwandtschaft, unter Ihren Bekannten und Freunden für unseren Verein« appellierte Kalbhenn.

Vortragsabende kommen gut an

Öffentlich in Erscheinung trete der Verein an jedem ersten Dienstag im Monat bei den Vorträgen in der Krankenpflegeschule, bei denen jeweils ein Mitglied der Ärzteschaft oder des Pflegepersonals aus seinem Fachgebiet berichte. In diesem Jahr gebe es neben den Vorträgen bei der Herbstmesse noch zwei Abende in der Krankenpflegeschule mit Dr. Wilhelm und Dr. Beizai. »Ich glaube, dass diese Vortragsabende eine gute Gelegenheit bieten, unsere Mediziner und medizinischen Mitarbeiter auch ohne den weißen Kittel kennenzulernen, sich über aktuelle Behandlungsmethoden zu informieren und zu erfahren, wie wir uns schützen und Vorsorge betreiben können«, betonte Kalbhenn. »Ich bin sicher, dass diese Vorträge, die zwischenzeitlich zum festen Bestand unserer Arbeit gehören, gute Werbung für unser KKH sind.« Zum einen könnten sich die Gäste ein Bild von der Problematik des Vorgetragenen und dem Vortragenden selbst machen, zum anderen könnten die Ärzte ihr Fachgebiet vorstellen, und schließlich könne der Förderverein selbst auf sich aufmerksam machen, um seiner wichtigsten Arbeit nachzukommen: »Für das Alsfelder Kreiskrankenhaus werben und sein gutes Image festigen.« »Wir haben auch im abgelaufenen Berichtsjahr wieder Spenden entgegennehmen können; doch wie in den Anfangsjahren, fließen sie nicht mehr«, informierte Kalbhenn.

Zum Glück sei ein »Großspender« dem Verein treu geblieben, »und wir hoffen sehr, dass er uns auch in Zukunft die Treue halten wird«. Hinzu kämen einige private Spenden. Der Vorsitzende gab zudem bekannt, dass er mit Beerdigungsunternehmern Kontakt aufgenommen habe, weil auf Anregung von Nelli Isinger, der Pflegdienstleiterin, der Aufbahrungsraum im Haus ein wenig schöner gestaltet werden solle.

»Zwei Beispiele möchte ich noch nennen, die ich zur Nachahmung empfehlen kann. Zwei Ehepaare, ich kannte sie beide vorher nicht, haben mich angerufen und mir eine größere Spende – es handelte sich jeweils um 1000 Euro – übergeben«, freute sich Kalbhenn mitteilen zu können. Die beiden Paare hatten bei ihren Feiern die Gäste um Geldspenden zugunsten des Vereins gebeten und den Betrag dann jeweils auf 1000 Euro aufgestockt. »Ich kann nur hoffen und Sie dazu ermuntern, es denen gleich zu tun«, appellierte Kalbhenn. (pm)

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