12. November 2018, 21:47 Uhr

Kirtorf als Modellgemeinde

12. November 2018, 21:47 Uhr

Mehr als 50 Besucher folgten der Einladung des Bürgermeisterkandidaten Karsten Jost zur Informationsveranstaltung in Gleimenhain. Gerhard Immel, Mitglied der FWG/CDU Fraktion aus Gleimenhain, eröffnete die Veranstaltung. Schnell wurde klar, dass es sich bei dieser Bürgermeisterwahl nach 42 Jahren Amtszeit von Ulrich Künz um etwas Besonderes handelt, da erstmals bei einer Direktwahl in Kirtorf zwei Kandidaten antreten.

Laut Immel geht es um eine Nachfolge, die große Fußstapfen füllen und die Großgemeinde erfolgreich weiterführen soll. Jost stellte dann sein Programm »Heimat-Tradition-Zukunft« vor.

Heimat sei nicht nur ein Ort, sondern vor allem ein Gefühl, und damit dieses Gefühl gelebt werden kann, müsse das Ziel eine aktive Stadtentwicklung für Kirtorf sein. Dies soll dazu führen, dass die Stadt für alle Generationen attraktiv ist und der Zusammenhalt gelebt wird.

Für Karsten Jost taugt die Großgemeinde Kirtorf als Modellprojekt für den ländlichen Raum. Er sprach dabei die Kirtorfer Höfe und die Dorfentwicklung IKEK an.

Stadtverordnete, Ortsbeiräte und andere Gremien bezeichnete er als Ideenschmieden. Als Bürgermeister will Karsten Jost diesen Ideenschmieden »als Motor dienen, um die gemeinsam erarbeiteten Ziele zu realisieren«. Hohe Preise und Wohnungsknappheit in den Ballungszentren sieht der Bürgermeisterkandidat als große Chance für die Region, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.

Hauptpunkte sind für ihn mehr Arbeitsplätze vor Ort, die von der Bundesregierung beschlossene Digitalisierung auch in der ländliche Großgemeinde voranzubringen, Wege zu kürzen (bessere Busanbindung an zum Beispiel den Regionalbahnhof Kirchhain) und das Nutzen von Möglichkeiten durch den Bau der Autobahn A 49. Ebenfalls müsse die Vereinbarkeit von Kindererziehung und Beruf sowie die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur zur Anpassung der Lebensqualität auf dem Land ebenso berücksichtigt werden, wie der aktive Umweltschutz und die Erhaltung der Dorfgemeinschaften.

Die Stärkung der Landwirtschaft und des Ehrenamts sollen dazu dienen, die Identifizierung mit der Großgemeinde weiter auszubauen. Karsten Jost zeigte auf, dass diese Punkte keine Widersprüche sind, sondern sich gut miteinander verbinden ließen. Ziele für Gleimenhain sieht er unter anderem in der Sanierung des Jugendraums und besseren Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft.

Jost ging anschließend auf die Fragen der Gleimenhainer Bürger ein. Hierbei wurden vor allem Fragen zu Rad- und Feldwegebau sowie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen angesprochen.

Für Zusammenarbeit mit Antrifttal

Auch die Verbesserung des Kinderspielplatzes wurde erläutert. Jost sagt, er stehe zur Interkommunalen Zusammenarbeit mit Antrifttal. Die Entscheidung für die nächsten Schritte sieht er realistischerweise aber erst nach den Bürgermeisterwahlen in Kirtorf und Antrifttal. Jost sagte weiter, er lasse sich gerne an seinen Ergebnissen messen, aber er plädierte auch auf Eigenverantwortung und Mithilfe der Bürger.

Vor der Veranstaltung hatte Karsten Jost bereits eine ganze Reihe von Hausbesuchen in Gleimenhain absolviert.

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