21. November 2018, 21:48 Uhr

Schüleraustausch

Hombergern fällt Abschied aus Norwegen schwer

Man kennt sich erst seit sechs Wochen, aber als man sich verabschiedet fließen Tränen. Die Ohmtalschüler besuchten Afjord und sind von der atemberaubenden Landschaft begeistert.
21. November 2018, 21:48 Uhr
Die Ohmtalschüler besuchen Afjord, hier alle Austauschschüler in der Sporthalle der Stadt. (Foto: pm)

Als die Schülerinnen der Ohmtalschule (OTS) in den späten Abendstunden wohlbehalten in Frankfurt/Main ankommen, dürfte die Eingangshalle des Flughafens im norwegischen Trondheim wohl gerade erst wieder trocken gewischt worden sein. So groß war das »Tränenmeer«, das norwegische und deutsche Austauschpartner dort beim Abschied hinterlassen hatten.

Hinter den Jugendlichen lag der traditionelle sechswöchige Schüleraustausch der OTS, der mit dem Aufenthalt der Norweger in Deutschland begann. Sechs Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde Afjord verbrachten spannende Wochen bei ihren Gastfamilien in Homberg. Sie besuchten den Unterricht an der Homberger Schule und verbrachten viel Zeit mit gemeinsamen Unternehmungen und Wochenendausflügen nach Marburg, Kassel, Frankfurt und auf den Hoherodskopf. Ebenso begleiteten die Schülerinnen der OTS ihre Austauschpartner auf Ausflügen zu Point Alpha und ins Erlebnisbergwerk Merkers. Beim Abflug der Norweger war die Vorfreude auf das Wiedersehen in Afjord naturgemäß groß.

Schule mit 60 Schülern

Die Schülerinnen der OTS waren zum größten Teil das erste Mal in Norwegen und zeigten sich sehr begeistert von der atemberaubenden Landschaft. Die Schultage verbrachten sie an zwei verschiedenen Schulstandorten. Während die Aset-Schule nur etwas kleiner als die Ohmtalschule ist, erlebten die Schülerinnen an der Stokksund-Schule eine ganz andere Arbeitsatmosphäre. Weil dort nur etwa 60 Kinder den Unterricht besuchen, werden mehrere Klassenstufen gemeinsam unterrichtet. Um den Anschluss an den Unterricht in Deutschland nicht zu verpassen, erhielten die Jugendlichen Arbeitsaufträge von ihren Fachlehrern per E-Mail.

Ihre Freizeit verbrachten die Schülerinnen größtenteils mit ihren Austauschpartnern und deren Familien mit Ausflügen in die Natur und nach Trondheim sowie einer Bootstour.

Ein Höhepunkt war der Aufenthalt in Hosnasand mit Bad in am Strand aufgestellten Whirlpools und der anschließenden Abkühlung im Europäischen Nordmeer.

Die verantwortlichen Lehrkräfte Jan Brosig und Carolin Hartmann sowie Arnhild Saltbones auf norwegischer Seite zeigten sich sehr beeindruckt vom Zusammenhalt der Austauschgruppe, die schon nach drei Wochen den Eindruck machte, als würde sie sich bereits seit zehn Jahren kennen. Umso verständlicher waren auch die Abschiedstränen, die am Ende des erfolgreichen Austausches auf beiden Seiten flossen.

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