18. Dezember 2018, 21:48 Uhr

Adventskonzerte stimmen auf das Fest ein

18. Dezember 2018, 21:48 Uhr

Nieder-Ohmen

Ober-Ohmen

Homberg – Seit 1856 existiert der Homberger Silcherchor, gegründet wurde er als reiner Männerchor. Seit 41 Jahren verzaubern die Sänger die Zuhörer schon als gemischtes Ensemble. Auch in diesem Jahr brachten die 35 Mitglieder unter musikalischer Leitung von Reiner Eder bei ihrem traditionellen vorweihnachtlichen Konzert ein besonders schönes Programm mit in die evangelische Kirche in Homberg. Im ersten Teil hörte man überwiegend geistliche Werke aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Vorsitzende des Silcherchors, Daniela Jensen, übernahm hin und wieder als Dirigentin, sodass Eder einige Stücke auf dem Klavier begleiten konnten. Nicht nur Gesang, auch kleine Verse, Texte oder Gedichte, zum Beipiel die »Weihnachtsfabel der Tiere« von Goethe, wurden vorgetragen. Auch moderne Stücke aus Amerika oder Venezuela fanden ihren Platz im Programm. Zur Abwechslung wurden mehrere Soli von Helga Stumpf und Heidi Steinmann-Dörr gesungen, die mit ihren klaren, wunderschönen Stimmen begeisterten. Abschließend schallte »Alle Jahre wieder« durch die Kirche und brachte die zahlreichen Gäste in Weihnachtsstimmung. (esi)

Mücke-Ruppertenrod – Die Chorgruppe »Sing Querbeet« erfüllte am Sonntag die Kirche in Ruppertenrod mit ihrem Gesang. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Rainer Hitzel und einigen Gedanken zu Weihnachten von Olaf Pribbernow hörte man »Wir sagen euch an den lieben Advent«. Mit einer Weihnachtsgeschichte ging es weiter und passend zu Tannenzapfen, Glühwein und Bratäpfeln wurde »Deck the Halls« gesungen. Auch wurde die »Weihnachtsbäckerei« musikalisch lebendig. Mit »Küss mich, halt mich« und »Kann es wirklich Liebe sein« erfreute die Chorgruppe mit Liebesliedern. Weihnachtsstress, aber auch schöne Erlebnisse spiegelten sich in »You Raise Me Up« und »Feliz Navidad« wieder. Mit »Es ist für uns eine Zeit angekommen« und »Das Kalenderjahr« neigte sich das Konzert dem Ende zu. Zu jedem Weihnachtsfest gehört die Geschichte von vor 2000 Jahren und somit ein Krippenspiel und das einfühlsame Lied »Zu Bethlehem geboren«. Mit »Fröhliche Weihnacht« klang das Konzert aus. Die Zuhörer dankten mit viel Beifall und erhielten eine Zugabe. Der Chor »Sing Querbeet« wurde von Silke Pribbernow dirigiert. Anschließend waren die Besucher zu einem gemütlichen Beisammen im Rathaus eingeladen. Gerne wurde das Angebot angenommen. (sf)

Mücke-Nieder-Ohmen – Mit der »Petersburger Schlittenfahrt« und Glockenklang entführte der evangelische Singkreis die Besucher in der Nieder-Ohmener Kirche in die Zarenzeit. Der Chor erfreute mit bekannten Liedern. Andreas Czerney, Dirigent des Singkreises, saß an der Orgel und hatte mit Frank Sodtke einen Duett-Auftritt mit »So sind wir nun die Botschafter im Namen des Herrn«. Lieder erklangen mit »Es kommt ein Schiff geladen« oder »Maria durch den Dornwald ging« und das »Ave Maria« sang Jutta Müller. Der Chor wurde von Ulrich Deppe am Piano begleitet. Festlich erklang »Gott ist mein Hirte« oder »Vom Himmel hoch, da komm ich her«. Viele der Stücke wurden im Kanon gesungen. Ein besonders schönes Lied war das »Abendlied« und frisch und fröhlich hörte man »Lieb Nachtigall, wach auf«. Bei »Stille Nacht« hörte man Pia Sodke mit einem Solo.Vor dem Abendsegen, gesprochen von Pfarrer Nils Schellhaas, erklang »Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen«. »Northern Light« war außergewöhnlich und entlockte dem Publikum stehende Ovationen. Nach einem Arrangement von Andreas Czerney endete das Konzert mit »Süßer die Glocken nie klingen«. Ohne Zugabe entließen die Konzertbesucher den Singkreis nicht und man hörte abschließend »Bleib bei uns«. Der Posaunenchor hatte vor dem Gotteshaus die Bewirtung übernommen.Wer gerne mitsingen möchte, ist immer donnerstags um 20 Uhr in den Konfisaal eingeladen. (sf)

Alsfeld – Der Konzertchor unter Leitung von Thomas Walter und das Alsfelder Kammerorchester unter Leitung von Volker Tost luden am Wochenende zum Adventskonzert in die katholische Kirche ein. Den Auftakt machte zunächst Rudolf Haidu, der an der Orgel den Choral »Nun komm, der Heiden Heiland« von Bach erklingen ließ und das Publikum mit diesen Klängen gleich in den ersten Minuten völlig aus dem hektischen Alltag herausführte. Weiter ging es mit drei Stücken von Mendelssohn Bartholdy. Das Kammerorchester bot zwei abwechslungsreiche Dreisätzer: eine Sinfonia in Es von Johann Ludwig Krebs sowie ein Divertimento D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach diesem Stück verabschiedete das Ensemble mit viel Applaus seinen Dirigenten Volker Tost, der nach sieben Jahren die Leitung des Kammerorchesters abgibt. Der Konzertchor brachte ein Potpourri an Weihnachtsliedern, wobei er von Rudolf Haidu an der Orgel begleitet wurde. Das Ensemble war kleiner als in der Vergangenheit, was dem Ausdruck in keiner Weise schadete. Abschluss und Höhepunkt des Konzertes war die Darbietung von »Alles, was ihr tut, mit Worten oder mit Werken« von Dietrich Buxtehude von Chor und Orchester. Der Applaus war lang, so dass Walter die Sänger nochmals den Mendelssohn-Chor »Weihnachten« intonieren ließ. (pm)

Homberg

Alsfeld

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