27. Dezember 2018, 21:18 Uhr

Zauber des Advents gespürt

27. Dezember 2018, 21:18 Uhr
Die beiden Organisatorinnen Renate Müller und Helma Reitz danken fürs Mitmachen beim »lebendigen Adventskalender«.

Gemünden-Burg-Gemünden (eva). »In Gemeinschaft sich auf den Weg zur Weihnacht machen, das ist bei uns in Burg- und Nieder-Gemünden nach neun Jahren schon zur Tradition geworden«, fasste Renate Müller zum Abschluss des »lebendigen Adventskalenders« in Burg-Gemünden zusammen.

An 23 Tagen öffnete sich jeden Abend ein anderes Adventsfenster. Zum neunten Mal insgesamt, und nun zum fünften Mal in Burg-Gemünden, hieß es vom 1. bis 23. Dezember allabendlich »Eine Tür geht auf, doch nicht nur für mich allein …«.

Regen kein Hindernis

Selbst angesichts der teilweise sehr ungünstigen und unangenehmen Witterung mit Regen und Wind kamen allabendlich die Besucher, um in Gemeinschaft unter den unterschiedlich dekorierten Adventsfenstern den Adventskalendergeschichten aus dem Buch »Weihnachten in der Bergstraße« zu lauschen, gemeinsam zu singen oder auch einmal bei einem fröhlichen Plausch ein Glas Punsch zusammen zu trinken.

Bei der Öffnung des ersten Fensters wurde die erste Adventskerze in einer Laterne angezündet, die dann, nach und nach ergänzt bis zur vierten Adventskerze, von Gastgeber zu Gastgeber weitergereicht wurde und schließlich an Heiligabend ihren Platz in der Kirche in Burg-Gemünden fand.

»Die Minuten, die wir an jedem Abend vor geschmückten Fenstern hatten, sind so wichtig für ein wenig Besinnlichkeit. Und ich denke, jeder der dabei war, konnte ein bisschen den Zauber des Advents spüren«, hob Helma Reitz hervor. Manche hätten jeden Abend einen längeren Weg in Kauf genommen, um dabei zu sein. »Und warum? Weil es ihnen wichtig war«, sagt sie.

»Manchmal habe ich ja überlegt, ob ich bei dem Regenwetter hingehe, mich aber überwunden und immer wieder gefreut, dass ich dabei war«, oder auch » …neben den Geschichten und Gedichten, war für mich das im großen Kreis gesungene ›Reicht euch die Hand‹ jeden Abend wieder berührend«, so die Aussagen treuer Besucher. Bevor sich an Heiligabend das letzte Fenster in der Kirche öffnete, fand sich am 23. Dezember nochmals eine große Besucherzahl bei Gastgeberin Tanja Müller im Oberborn ein.

Und weil die allabendlichen Treffen, die verbrachte Zeit, das Singen und das Lauschen der Adventsgeschichten für die Besucher auch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk war, ging mit der Überreichung von Präsenten ein Dankeschön an die Initiatorinnen und Organisatorinnen des lebendigen Adventskalenders.

Wie in den vergangenen Jahren war das Zustandekommen in erster Linie Renate Müller zu verdanken, die von Helma Reitz unterstützt wurde. Geprägt vom Charakter des jeweiligen Gastgebers, war wieder jedes Treffen auf seine eigene Art schön, darüber waren sich alle einig.

»Man wurde erwartet, und jeder war willkommen.« Es war zudem eine wertvolle Sache für die Dorfgemeinschaft von Burg- und Nieder-Gemünden sowie darüber hinaus.

Bevor dann zum Abschluss der diesjährigen Adventskalender-Aktion noch zu einem Umtrunk mit warmen Getränken und Schmalzbrot eingeladen wurde, dankten Renate Müller und Helma Reitz den gastgebenden Familien und den vielen Gästen für die Teilnahme am lebendigen Adventskalender 2018.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Advent
  • Adventskalender
  • Adventskerzen
  • Burg-Gemünden
  • Nieder-Gemünden
  • Renate Müller
  • Vogelsberg
  • Hannelore Diegel
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen