06. Januar 2019, 17:31 Uhr

Tourismus soll belebt werden

Neuer Naturlehrpfad am Stausee

06. Januar 2019, 17:31 Uhr

Antrifttal (pm). Mit vereinten Kräften errichteten die Sportangler Seibelsdorf einen neuen Naturlehrpfad an der Antrifttalsperre. Sechs Schautafeln veranschaulichen nicht nur die Angelfischerei und die Fischwelt des Rückhaltebeckens, sondern informieren auch über Vogelwelt und die Krötenwanderung am See.

Die Kosten für die Errichtung der Schautafeln in Höhe von rund 3300 Euro trägt zum Großteil das Regierungspräsidium. Die Stadt Alsfeld und die Gemeinde Antrifttal beteiligen sich ebenfalls Mitteln der Tourismusförderung.

Beide Kommunen kümmern sich im Rahmen des Planungszweckverbandes Stausee Angenrod/Seibelsdorf um die touristische Nutzung. Angefertigt wurden die Ständer von der Behindertenwerkstatt Kompass Leben in Alsfeld. »111 Stunden haben die Angler gebraucht, um die Schautafeln zu streichen und aufzustellen«, berichtete Vorsitzender Berthold Selzer.

Angeregt wurde die Maßnahme bereits vor vier Jahren von Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbandes, der sich auch um die Beschaffung der Fördergelder kümmerte.

Garage für Boote

Der alte Fischlehrpfad, der vor annähernd 30 Jahren am Stausee errichtet worden war, musste damals aufgrund von Baufälligkeit abgerissen werden. Die Gemeinde Antrifttal erledigt die Pflegearbeiten für den Zweckverband rund um den See.

»Der Lehrpfad spricht die Menschen dort an, wo sie die Natur erleben und Erholung suchen. Er macht sie mit der Tierwelt vertraut und mahnt zu einem verantwortungsvollen Umgang«, betont Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule als Verbandsvorsitzender. Beide freuen sich, dass der See um ein Angebot reicher ist.

Bald soll auch die Elektrotankstelle der Ovag, die an der Zufahrt des Seehotels errichtet wurde, zugänglich gemacht werden. Dort finden derzeit noch Bauarbeiten der Feuerwehr statt, die auf dem Gelände des Wasserverbandes eine Bootsgarage errichtet. Zudem beabsichtigt die Gemeinde nach die Lücke des überregionalen Radweges R2 zu schließen.

»Am See tut sich einiges«, betonen die Bürgermeister und verweisenn unter anderem auf sogenannte Seetrauungen.

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