15. Januar 2019, 21:56 Uhr

Donnerstag Vortrag über Rosa Luxemburg

15. Januar 2019, 21:56 Uhr

Alsfeld (pm). »Rosa Luxemburg beeindruckte als brillante Autorin und klarsichtige Theoretikerin, als mitreißende Rednerin und engagierte Politikerin, als lyrische Chronistin und streitbare Genossin«, schwärmt Dietmar Schnell von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen. »Immer wieder mahnte sie, sich durch Anpassung nicht selbst zu verraten. Wir erinnern an unsere Namenspatronin anlässlich des 100. Jahrestages ihrer Ermordung mit einer höchst interessanten Veranstaltung«, informiert Schnell. Am Donnerstag, dem 17. Januar, um 19.30 Uhr spricht im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld Dr. Jörn Schütrumpf unter dem Titel »Ich lebe am fröhlichsten im Sturm« über Leben und Werk der Rosa Luxemburg.

Rosa Luxemburg (5. 3. 1871–15. 1. 1919) war eine der wichtigsten Vertreterinnen der europäischen Arbeiterbewegung, des Marxismus, Antimilitarismus und eines »proletarischen Internationalismus«. Ab 1887 wirkte sie in der polnischen, ab 1898 auch in der deutschen Sozialdemokratie. Sie trat für Massenstreiks als Mittel sozialpolitischer Veränderungen und zur Kriegsverhinderung ein. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 gründete sie die »Gruppe Internationale«, aus der der Spartakusbund hervorging. Diesen leitete sie als politische Gefangene zusammen mit Karl Liebknecht durch Schriften, in denen sie die Burgfriedenspolitik der SPD verurteilte. Sie bejahte die Oktoberrevolution, kritisierte aber zugleich die Parteidiktatur Lenins und der Bolschewiki. Anfang 1919 gründete sie die Kommunistische Partei Deutschlands mit. Wenige Tage später wurden sie und Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.

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