17. März 2019, 09:50 Uhr

Straßensperrung

Ampeln für Kreuzung in Ermenrod und Waldstück bei Windhausen

Mit Sorge schaut Bürgermeister Leopold Bach auf die angekündigte Sperrung der Bundesstraße B 49 und den Umleitungsverkehr durch Feldatal.
17. März 2019, 09:50 Uhr
Bürgermeister Leopold Bach sorgt sich um die Verkehrssicherheit, wenn der Umleitungsverkehr auch durch die S-Kurven im kleinen Ortsteil Windhausen rollt. (Foto: jol)

Rund drei Monate Bauzeit ab 25. März hat Hessen Mobil für die Erneuerung der Fahrbahn in Romrod angesetzt. Während dieser Zeit wird die Ortsdurchfahrt Romrod gesperrt. Pkw und Lkw sollen sich von Romrod über Unter-Breidenbach, Windhausen und Groß-Felda nach Ermenrod bewegen.

Dabei hat Bach von den Planern erfahren, dass zwei besonders neuralgische Bereiche mit Ampeln geregelt werden. So wird in Ermenrod die Abfahrt von der Bundesstraße zur Landstraße nach Groß-Felda per Lichtzeichen entschärft. Dort ist eine Engstelle, in der Lkw nur einspurig passieren können. Mit Erstaunen nimmt Bach zur Kenntnis, das eine 90-Gradkurve im Waldstück mittig zwischen Windhausen und Ober-Breidenbach ebenfalls mit einer Ampelschaltung versehen wird. Die Experten der Straßenbauverwaltung haben festgestellt, dass Lkw in der unübersichtlichen Kurve nicht aneinander vorbeikommen. Der Kurvenradius reicht bei Sattelschleppern im Begegnungsverkehr nicht aus.

Zwei Problem-Kurven

Ähnlich schwierig sind aber noch zwei weitere Stellen im Verlauf der Umleitung. So steht Bach stirnrunzelnd an der S-Kurve in Windhausen. Dort, nahe der Abfahrt in Richtung Köddingen, kommen Brummifahrer mit ihren Fahrzeugen auch nicht aneinander vorbei. Da ist mit Rangieren und Verzögerungen zu rechnen, meint der Rathauschef. Das zweite Problemstück ist die scharfe Kurve nahe der Gaststätte »Zum Pit« in der Ortsmitte Groß-Felda. Der Bereich ist unübersichtlich, auch dort rechnet Bach mit Schwierigkeiten, wenn sich zwei größere Fahrzeuge begegnen. Die Fahrbahnen auf der Umleitungsstrecke sind teilweise so schmal, dass nicht einmal ein Mittelstreifen markiert ist.

Er ist froh, dass die Straßenplaner zumindest in den Ortslagen durchgehend 30 Kilometer-Zonen für Lkw verfügt haben. Das minimiert die Gefahr für Fußgänger.

Die Befürchtungen teilt Bach übrigens mit einigen Feldatalern. Bereits bei den Veranstaltungen ist er von Anwohnern angesprochen worden, die Sorge davor haben, wie sich das erhöhte Verkehrsaufkommen auf der Umleitungsstrecke auswirkt. Insbesondere dann, wenn ein Stau auf der Autobahn A5 herrscht, ist mit einem Verkehrschaos in den betroffenen Ortschaften von Feldatal zu rechnen, sagt Bach.

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