12. April 2019, 21:52 Uhr

Radwege Rechte

Viel Autoverkehr

12. April 2019, 21:52 Uhr

Schöner neuer Fahrradweg! Kürzlich nutzten meine Frau und ich den neuen Wirtschafts- und Fahrradweg zwischen Homberg Nieder-Ofleiden und Ober-Ofleiden.

Dabei mussten wir leider feststellen, dass der Weg von zahlreichen Pkw – trotz Verbotsschildern – in beiden Richtungen befahren wurde. In den zehn Minuten waren das bestimmt 20 Fahrzeuge, darunter auch ein Kleinlastwagen mit Anhänger.

Nachdem wir mehrmals auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen mussten oder die Pkw mit teilweise unverminderter Geschwindigkeit über den Seitenstreifen vorbeifuhren, fiel mir die Kamerafunktion meines Smartphones ein. Gedacht, getan. An ungefährlicher Stelle machte ich dann ein paar Fotos der Pkw.

Dies bewegte natürlich einige Autofahrer zum Anhalten. Mal zwei beispielhafte Äußerungen: Einem Autofahrer, der mich fragte, ob ich ein Problem hätte, antwortete ich mit »Ja« und dem Hinweis, dass es sich um einen Fahrradweg handelt. Die Antwort: Ich bin in der Landwirtschaft tätig und darf diesen Weg daher nutzen.

Ich dachte nur, jetzt fahren die »landwirtschaftlich Tätigen nebst Beifahrerin« schon mit der E-Klasse zum Felder bewirtschaften. Die Aussage einer jungen Dame, sie würde den Landwirt dahinten kennen und dieser hätte ihr die Nutzung mit dem Pkw erlaubt, fand ich ausgesprochen lustig.

Aber im Ernst: Durch die Zweckentfremdung des Fahrradweges erhöht sich nicht nur die Gefahr für Fußgänger und Radfahrer, sondern durch die Ausweichmanöver einiger Pkw-Fahrer wird der Seitenstreifen wohl bald sanierungsbedürftig sein.

Ich möchte die zuständigen Behörden, beispielsweise das Ordnungsamt der Stadt Homberg, bitten, dieser Zweckentfremdung durch geeignete Maßnahmen entgegenzuwirken. Ideen dazu fallen einem sicherlich leicht ein. Außerdem appelliere ich an die Autofahrer, Vernunft walten zu lassen und doch lieber die für sie gedachten Landstraßen zu nutzen.

Gerd Weber , Homberg

Da ich selbst mal Einwohner Kirtorfs war, interessiert es mich immer noch, wenn über diesen Ort was in der Zeitung steht. Ich habe allerdings nicht in der City gewohnt, sondern im Outback der Gemeinde. Den »Dorf-Nazi« gab es dort vor dreißig Jahren auch schon. Die AfD gab es noch nicht, weil es in der Politik noch Alternativen gab.

Jetzt ist bei einem Treffen von Bunten und dem Bürgermeister ein bekannter Linksextremist eingeladen worden, der am liebsten alle Parteien, die rechts von Grün und Rot eingeordnet werden, verbieten möchte. Was ist an einer Diskussion über den Klimawandel oder an einem AfD-Stammtisch so verwerflich, dass man es »couragiert« bekämpfen muss?

Ich frage mich, was mehr stinkt, der Mist, den der Berti in der Gemarkung verteilt oder der Mist, der sich in einigen hohlen Köpfen abgelagert hat?

Dieter Hamel , Alsfeld

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