25. Juli 2019, 21:32 Uhr

Ausgedehnte Flächenbrände

25. Juli 2019, 21:32 Uhr
Ausgedehnte Flächenbrände gibt es am Donnerstag an gleich zwei Stellen im Alsfelder Stadtgebiet. Insgesamt brennen fast 70 000 Quadratmeter. (Foto: pwr)

Ausgedehnte Flächenbrände wüteten am Donnerstag an gleich zwei Stellen im Alsfelder Stadtgebiet. Insgesamt stand eine Fläche von fast 70 000 Quadratmetern in Flammen. Mehr als 140 Feuerwehrleute der Feuerwehren aus Alsfeld, Homberg (Ohm) und Neukirchen sowie Ottrau und Schrecksbach waren im Großeinsatz. Der erste Brand brach auf einem Feld zwischen Hattendorf und Immichenhain aus. Laut Polizeiangaben entfachte vermutlich ein technischer Defekt an einer Ballenpresse die Flammen. »Der 34-jährige Traktorfahrer aus Lauterbach hatte das Feuer an der Arbeitsmaschine bemerkt und sofort die Feuerwehr verständigt«, so ein Polizeisprecher.

Bereits auf der Anfahrt quoll den Feuerwehrleuten eine kilometerweit sichtbare Rauchsäule entgegen. Wie Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer schilderte, stand die Ballenpresse bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand und die Flammen hatten bereits weitläufig auf das Feld übergegriffen. Für den Löschangriff auf etwa sechs Hektar rückten rund 140 Feuerwehrleute an, sogar aus dem von der Brandstelle über 30 Kilometer entfernten Homberg (Ohm) kam ein Tanklöschfahrzeug. Unterstützung für die Löscharbeiten bei fast 40 Grad Celsius erhielten die Feuerwehrleute durch Landwirte und Unternehmen, die mit Wasserfässern oder wassergefüllten Containern zum Brandort kamen. Noch während der Löscharbeiten in Hattendorf brach auf einem Feld bei Berfa ein weiteres Feuer aus. Dort stand etwa ein Hektar Getreide in Flammen und diese drohten, auf ein Wohnhaus überzugreifen.

Die Bewohner versuchten bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Flammen mit Wassereimern in Schach zu halten, dazu wurde auch ein Swimmingpool geleert. Abgewehrt wurde das Feuer durch einen massiven Löscheinsatz von rund 50 Feuerwehrleuten aus Homberg und Alsfeld.

Unter anderem kamen zwei Tanklöschfahrzeuge mit Wasserwerfern zum Einsatz. Zur Brandursache bei Berfa konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Den Sachschaden an beiden Brandstellen bezifferte die Polizei auf über 200 000 Euro. Vorsorglich stand ein Rettungswagen in Bereitstellung, verletzt wurde laut ersten Angaben niemand.

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