02. August 2019, 12:25 Uhr

Schulen

Neue Klassenräume der Homberger Grundschule sollen bis Herbst fertig sein

Schule verändert sich weiter rasant. Dem müssen die Schulbauten Rechnung tragen, wie man zur Zeit an der Grundschule Homberg sehen kann. Seit einem Jahr wird gebaut.
02. August 2019, 12:25 Uhr
An der Grundschule Homberg entstehen durch einen Erweiterungsbau neue Klassenräume, Platz für Verwaltung und Lehrerzimmer. Bis zu den Herbstferien sollen die Arbeiten fertig sein. (Fotos: jol)

Für stattliche 2,4 Millionen Euro entstehen neue Klassenzimmer und ein Verwaltungsbereich, was dann an anderer Stelle wieder Platz für die Nachmittagsbetreuung schafft. Dabei verändert sich auch das Gesicht der Schule an der Hochstraße, wie ein Rundgang mit Peter Schwärzel und Jürgen Henke vom Amt für Schulen und Liegenschaften des Vogelsbergkreises zeigt.

Die alten Klassenräume sind stufenartig in einen Hang hineingebaut, der Neubau ragt im vorderen Bereich auf Stelzen bis an die Straße. Er wurde an die Pavillons mit den Klassenräumen angebaut, bislang lagen dort die Korridore, die vom terrassenartigen Schulhof in die Räume führen.

Damit steigt die Nutzfläche der Grundschule Homberg von rund 2200 auf insgesamt rund 3100 Quadratmeter. Der Neubau bietet drei Klassenräume, dazu einen Bereich für die Verwaltung und ein Lehrerzimmer. Ein Gruppenraum für Unterricht in Kleingruppen, der Hausmeisterbereich und neue Toiletten sind ebenfalls dort untergebracht. Der Haupteingang wird künftig an der Hochstraße liegen. Durch das überstehende Baukörper entsteht als erwünschter Nebeneffekt ein überdachter Pausenhof.

Wichtig ist auch die barrierefreie Erschließung des Schulgebäudes, auch um den Anforderungen der Inklusion nachzukommen. Ein Aufzug verbindet die verschiedenen Ebenen. Ein wichtiger Aspekt der Erweiterung ist, dass andere Räume frei werden. Denn die Verwaltung zieht um, der bisherige Bereich im Altbau wird dann mehr Platz für die Nachmittagsbetreuung bieten. Die Aula bleibt bestehen.

Die ganze Bauweise soll Standards setzen. »Das ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz«, betont Jürgen Henke. Der Neubau ist im Passivhausstandard ausgeführt.

Das spart bei den Betriebskosten und kostet nur wenig mehr als die traditionelle Bauweise. Um den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen, haben die lauten Abbrucharbeiten schon in den Sommerferien des Vorjahres begonnen. Auch in diesen Ferien sind die Bauarbeiter emsig am Arbeiten. Seit Februar laugffen die Innenausbauarbeiten. Bauende soll zu den Herbstferien sein, sagt Schwärzel weiter.

Im neuen Gebäudeteil können die Schülerinnen und Schüler aber bereits zu Schulbeginn die Toiletten nutzen. Die Klassenräume in den alten Pavillons sind im Verlauf der Bauarbeiten weiter genutzt worden. Nur die Eingänge hat man an das hintere Ende des Altbaus verlegt.

Mit dem bisherigen Verlauf der Arbeiten sind Schwärzel und Henke zufrieden. Zwar gab es eine Kostensteigerung von rund zehn Prozent gegenüber den Planungen, das liege aber an den generell gestiegenen Baukosten, weil die Firmen alle ausgelastet sind. Den Zeitplan halten die Handwerker ein, nur beim Einbau der Aufzugsanlage hinkt man etwas hinterher.

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