22. August 2019, 08:25 Uhr

Feuerwehr

Lastwagen verliert Schotter in Nieder-Ohmener Ortsdurchfahrt

Ein brennendes Auto, eine verschüttete Straße und eine heftige Rauchentwicklung haben im Vogelsbergkreis für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr gesorgt.
22. August 2019, 08:25 Uhr
In Nieder-Ohmen hat ein Lastwagen in der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von etwa 500 Metern seine Ladung in Form von Schotter verloren. (Foto: pwr)

Die Alarmserie begann in den Nachmittagsstunden in Nieder-Ohmen. Dort hatte ein Lastwagen in der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von etwa 500 Metern seine Ladung in Form von Schotter verloren Laut ersten Angaben löste ein technischer Defekt der Lkw-Bordwand die Havarie aus.

Die Besatzung des Nieder-Ohmener Hilfsleistungs-Löschfahrzeugs sicherte die Straße ab und beseitigte den Schotter mit Unterstützung des Bauhofs der Gemeinde Mücke. Laut Polizeiangaben mussten mehrere Autofahrer verwarnt werden, sie versuchten die für die Aufräumarbeiten nötige Fahrbahnsperrung verbotswidrig zu umfahren.

Alarm wegen Wohnhausbrands

Wenige Stunden nach dem Schotter-Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Mücke auf der Autobahn 5 zur Hilfe gerufen. Auf dem Weg in Richtung Kassel war ein Auto im Bereich der Anschlussstelle Homberg in Brand geraten. Der Fahrer aus Gemünden konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, sein Alfa Romeo wurde jedoch trotz schnellen Löscheinsatzes der Brandschützer ein Raub der Flammen. Zur Bekämpfung des Brandes war der Löschzug aus Nieder-Ohmen mit mehr als 20 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Wie Mückes stellvertretender Gemeindebrandinspektor Bernd Wißner schilderte, wurde aufgrund der ungenauen Ortsangabe des Brandes zunächst auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Grünberg auf die A 5 alarmiert. Die Grünberger Feuerwehrleute konnten den Einsatz jedoch abbrechen. Die Autobahn musste für die Löscharbeiten in Fahrtrichtung Kassel kurzzeitig voll gesperrt werden.

In den Abendstunden des Dienstags wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld in Eifa zu einer heftigen Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus alarmiert. Mehr als 40 Feuerwehrleute der Einsatzabteilungen aus Alsfeld, Eifa und Lingelbach rückten zu dem vermuteten Wohnhausbrand in der Aulastraße aus. Vor Ort stellte sich der Einsatz jedoch als ein Falschalarm heraus, es handelte lediglich um einen stark rauchenden Holzofen. Die Feuerwehrleute konnten nach einer Überprüfung des Kamins mit Wärmebildkamera und Drehleiter zügig wieder abrücken.

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