28. September 2019, 14:55 Uhr

Klimawandel

Folgetermin mit Harald Lesch könnte noch in diesem Jahr sein

Nach dem sehr erfolgreichen Vortrag in Grünberg kündigt der bekannte Wissenschaftler und Moderator Harald Lesch einen weiteren Termin an. Jetzt gab es erst einmal eine Spendenübergabe.
28. September 2019, 14:55 Uhr
Symbolische Spendenübergabe an die Gießener Aktivistin Sophia Müller mit Udo Ornik (Mücke), Harald Lesch ist über Skype zugeschaltet. (Foto: rs)

Eine Neuauflage ist sehr wahrscheinlich: Der aus dem TV bekannte Wissenschaftler Harald Lesch äußerte am Donnerstagabend, nach der großen Resonanz der Informationsveranstaltung zum Klimawandel in der Aula der Grünberger Theo-Koch-Schule im August sei noch in diesem Jahr ein zweiter Termin möglich. Ins Gespräch kam dabei unter anderem das Gießener Stadttheater, weil man dort von der Infrastruktur her auf der sicheren Seite ist. Zur Erinnerung: Der zunächst ins Auge gefasste Veranstaltungsort Gymnastikhalle Nieder-Ohmen war aus Brandschutzgründen vom Kreis nicht zugelassen worden.

Am Donnerstag wurde in Mücke im Hotel Gärtner auch der Erlös der Veranstaltung »Die Mythen und Methoden der Klimaleugner« symbolisch an Sophie Müller übergeben, die für die Gießener Fridays for Future-Bewegung steht. Die Besucher der Augustveranstaltung (450 in der Aula, etwa genauso viele davor und viele waren wegen der überlasteten Zufahrt wieder umgekehrt) hatten rund 1500 Euro gespendet. Die Kosten für die Veranstaltung hatten die Grünen im ZOV übernommen.

Vor diesem Hintergrund fand die Spendenübergabe im Zusammenhang mit einer Fraktionssitzung der Grünen in Mücke statt. Neben Dr. Udo Ornik (Mücke), der den Infoabend in Grünberg mitgestaltet hatte, waren Michael Buss (Langgöns), Dr. Christiane Schmahl (Erste Kreisbeigeordnete Gießen) und Marcus Stadler (Nidda) anwesend. Harald Lesch war über Skype aus München zugeschaltet und überlegte mit Ornik bei der Spendenübergabe laut, wie das Anliegen des Klimaschutzes vorangetrieben werden kann. »Das wird Grünberg dermaßen gerockt haben, das war großartig«, äußerte sich Lesch euphorisch, und Ornik ergänzte im Hinblick auf einen neuen Vortragstermin: »Das wird Harry und Udo reloaded«. Fernsehprofi Lesch hat keine Berührungsängste angesichts großer Hallen und erinnerte an einen Auftritt im Münchener Prinzregententheater.

Die Spenden des Abends haben die Aktivisten von »Fridays for Future« bereits sinnvoll einsetzen können, erläuterte Sophie Müller, die auch bei »Students for Future« mitarbeitet. Am Freitag vor einer Woche, als bundesweit 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen waren, hatte man einen Teil der Spende in Lautsprecheranlagen investiert. An diesem Tag hat es erstmals auch im Vogelsbergkreis Demonstrationen gegeben. »Das wird das Thema Klimaschutz befördern«, zeigt sich Ornik zuversichtlich. Er erwartet steigenden Druck auf die Politiker. Lesch äußerte, er sei beeindruckt von der Durchschlagskraft der »Friday for Future«- Bewegung. Es braucht offenbar diejenigen, die unbelastet der Welt sagen können, was nötig ist. »Das Thema wird uns nicht verlassen. Fukushima war ein Reaktorunfall, der Klimawandel wird die Menschheit immer begleiten. Deshalb wäre es fatal, wenn man nicht gegensteuert«, so Lesch.

Aktivistin Müller berichtete, die Aktionen gingen kontinuierlich weiter. Aktuell laufe in Gießen ein Klimacamp, zu abendlichen Veranstaltungen kämen immer rund 40 Besucher. Zwar sei sie bei der Grünen-Jugend aktiv, aber die Friday for Future-Bewegung wolle parteiunabhängig bleiben. Allerdings wies sie darauf hin, dass man letztlich auf die Politik angewiesen sei, weshalb man dort Einfluss nehmen müsse.

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