23. Februar 2020, 18:51 Uhr

Erstes interkommunales Prinzenpaar

23. Februar 2020, 18:51 Uhr
Bei der Hitparade kommen viele berühmte Stars auf die Bühne im »Kirchbergwald.« FOTOS: SF

Nonstop Glanzlichter bei der Faschingssitzung im »Kirchbergwald«, so kann man die Sause an beiden Tagen beschreiben. Ober-Ohmen befand sich im Ausnahmezustand, es regnete Konfetti und frenetischen Applaus. Beide Sitzungen waren ausverkauft.

Sitzungspräsident Uwe Liehr begrüßte das närrische Auditorium und sagte, dass »Feall« Glück hatte, denn die Nachbargemeinde hat das Ober-Ohmener Prinzenpaar mit Höckersdorfer Wurzeln bekommen. »#Einmol Prinz zu sinn«, das war der Traum, der für Björn und Manuela Mannß wahr wurde. Sie gehörten als interkommunales Prinzenpaar zu den Gästen der Sitzung. Der tänzerische Auftakt kam von der Präsidentengarde, die erstmals zwei Jungs im Team hatte, Steffi Bizjak und Nina Otterbein hatten die jungen Leute trainiert.

Ortsvorsteher Jörg Irzinger hatte sich auch unter das Narrenvolk gemischt. Die Freunde aus der Nachbarschaft Höckersdorf, die »Hoobsänger«, entführten die Narren musikalisch in das letzte Jahrhundert und sorgten für Stimmung mit Rüdiger Müller am Akkordeon. Sitzungspräsident Uwe Liehr will Mitsänger werden, so sein Versprechen. Künstliche Intelligenz im Alter, davon wusste Bettina Fanslau zu berichten. Die Installation des Computers erwies sich als problematisch.

Künstliche Intelligenz im Alter

Sie musste in der Tierhandlung eine Maus besorgen, hatte Probleme mit der Hard- und Software, ständig musste ein Fenster geöffnet werden und dann noch das Dilemma mit dem Virusbefall. Dann wirbelte die Juniorengarde des TSV über die Bühne, trainiert von Alina Bzijak und Alicia Pfeil.

Nun wurde es ernst, Pfarrer Markus Witznick startete mit »Liebe Gemeinde« und verkündete seine Botschaft. »Der Pfarrer hat die Haare schön«, meinte er und er sagte, dass Doping unter Pfarrern bekannt sei. Mit »zehn Red Bull intus« mache man Bungee von der Kanzel, aber ohne Seil. Mit dem närrischen Publikum wurde gemeinsam »Ich hab nen Pfarrer gesehen, ich wird ihn nie verstehen, ich hab ihn trotzdem lieb, er hat die Haare schön« gesungen. Orientalisch ging es bei der nächsten Nummer zu, die »Lolliklickers« aus Höckersdorf und Ober-Ohmen entführten in »1001 Nacht«. Tänzerisch war das ein Highlight und sie wurden vom närrischen Volk bejubelt. Das Uhme-Niehmer Urgestein (Jutta Daubertshäuser) kam als »FEE« und sorgte für viele Lacher. Ihr Mann meinte, dass sie keine FEE, sondern eher eine »Katastropheee« sei.

Lachen mit »FEE«

Wenn Sie joggen geht, sehe das aus wie Sterben mit Anlauf. Aber auch die Waage mache ihr Sorgen, denn auf ihr würde stehen, dass die Fortsetzung folgt. Das mit den Pfunden zu verlieren sei so eine Sache und bei ihr klappe das mit dem Verlieren nicht so - sie sei mehr der Gewinnertyp. Unverschämt fand sie, dass Google bei ihr angerufen hat. Die wollten neue Satellitenbilder machen und dabei stehe sie im Weg. Das Ganze wurde von ihr »off Platt« herrlich serviert. Man müsse auch immer eine große Flaschen Schnaps dabei haben, damit die »Schweden-Gretel nicht meckert«. Sie endete mit dem Trinkspruch »In der größten Hungersnot sind Dicke dünn und Dünne tot«. Die »FEE« wurde umjubelt.

»Florian Silbereisen« hatte die Großen der Schlagerwelt nach Ober-Ohmen geholt. Darunter waren seine Band Club 3 mit »Du schaffst das schon« und »Roland Kaiser mit Maite Kelly« und dem Hit »Warum hast Du nicht nein gesagt«. Weiterhin standen die »Draufgänger« mit »Schachmatt« auf der Bühne und als Krönung »Andrea Berg«. Die »Kinder vom Sonnenhof« rissen die Besucher von den Bänken und es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Mit der TSV-Garde wurde der tänzerische Teil des Abends glanzvoll beendet.

Dann wurde es interkommunal. Das »Fealler Gastgeschenk« für »Uhme-Nuhme«, »Die Bänkels aus Feall«, ließen die Stimmung hochkochen. Bekannte Melodien, gepaart mit tollen Texten, sind ein Stimmungsgarant: Von »Hey, wir wollen die Bänkels sehen« bis »Wenn nicht jetzt, wann dann« war alles dabei. Beim Lied »Hey Feall, du Derf em Vuchelsberg« sprang der interkommunale Prinz auf die Bühne und sang »Hey Uhme-Nuhme, du Derf im Vuchelsberg«. Die Bänkels hatten das Lied »Emol Prinzenpaar beim KHC zu sein« gedichtet und dann wurde das Prinzenpaar noch mit einem weiteren Lied überrascht. Es wurde bis nach Mitternacht gefeiert.

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