25. Februar 2020, 21:57 Uhr

Narren entschwinden in die Märchenwelt

25. Februar 2020, 21:57 Uhr
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Aus der Redaktion

Zu einem Abend im Märchenwald hatte der Narrenrat der TTG in die geschmückte Narrhalla eingeladen. Die Zuschauer erwartete eine fantasievoll dekorierte Märchenwelt mitten in Büßfeld. Viele feierlustige Narren waren der Einladung gefolgt. Pünktlich startete der Faschingsabend mit dem Einzug des Narrenrates aus Melanie Keller, Sandra Thaut, Nina Sang und Britta Müller. Sie wurden vom Aushängeschild des Büßfelder Faschings, der Garde, begleitet.

Gäste kamen, um den Abend mitzugestalten, so wurden die Garde und die Showtanzgruppe aus Reinhardshain, eine Abordnung des NCC aus Nieder-Ohmen sowie deren Dancing Stars, das Männerballett aus Leun, Frank Deeg und Thomas Stipancevic mit einem Zwiegespräch und Michael Metz, als Mitglied des Duos Harald und Michael, aus Homberg begrüßt.

Kaum ein brauchbarer Mann

Der erste Programmpunkt gehört schon traditionell den Büßfelder »Minis«, die dem Motto getreu einen Märchentanz vorführten. Es gab Pilze, Zwerge, Schneewittchen und alles was dazugehört zu sehen. Als Nächstes im bunten Märchenprogramm zeigten die Gardemädchen aus Reinhardshain ihr Können und sorgten für Begeisterung im Publikum. Danach kam es zu einem Zwiegespräch zwischen Melanie Keller und Sandra Thaut, die zu berichten wussten, wie schwer es heutzutage ist, einen brauchbaren Mann zu finden. Der nächste Auftritt gehörte den »Dancing Stars« aus Nieder-Ohmen, die wie in den Jahren zuvor das Publikum mit einem flotten Gardetanz begeisterten. Janis Kräupel überbrachte mit einer Abordnung des NCC die Grüße des befreundeten Vereins. Der Narrenrat und ein Teil des eigenen Nachwuchses wussten dann die »wirklich wahre Geschichte des Rotkäppchens« zu erzählen. Danach wurde es erneut interessant im Saal, denn Waltraud und Mariechen (Frank und Thommy aus Homberg) betraten die Bühne und wussten so einiges zu berichten aus dem wahren Leben, wobei natürlich jegliche Ähnlichkeit mit anwesenden Personen reiner Zufall war.

Die erste Programmhälfte beschlossen dann die Büßfelder »Tekkels«, die mit einem Tanz in mehreren Episoden dem Publikum die Märchenwelt mit einem Augenzwinkern näherbrachten. Nach einer kurzen Pause starteten die »alten Säcke« aus Büßfeld mit ihrer Version der Geschichte von Schneewittchen sehr kurzweilig und ideenreich in die zweite Hälfte des Programms. Nun folgte ein weiteres Highlight, die Funkenmariechen Hannah Berben und Jolina Jilg wirbelten über die Bühne und nahmen das Publikum mit, niemand blieb bei dem großartigen Tanz der Mädels auf seinem Platz.

Garde, Göorls und goldener Schnatz

Fasching und bunte Showtänze gehören einfach zusammen und die »Göörls« aus Reinhardshain zeigten einen Tanz aus der Elfenwelt. Die nächsten Gäste kamen von weit her. Das Männerballett aus Leun bot einen flotten Tanz und brachte den Saal zum Beben.

Danach gehörte die Bühne der Büßfelder Garde. Die sieben Gardemädchen zeigten ihr Können mit Bravour. Zu Recht sind sie inzwischen einer der Höhepunkte des Büßfelder Faschings. Harald und Michael entführten als Sponge Bob und Patrick die Narrhalla in die Unterwasserwelt, die Liedvorträge der beiden brachten die Stimmung gekonnt Richtung Finale. Der letzte Punkt gehört traditionell dem Männerballett. In diesem Jahr ging es in die Zauberwelt von Hogwarts, zu sprechenden Hüten, zu Quidditch und »zum goldenen Schnatz«. Das Gute siegte und so wurde in der Narrhalla nach dem Finale bis in die Morgenstunden gefeiert.



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