17. Juni 2021, 21:38 Uhr

Autobahn mehrere Stunden blockiert

17. Juni 2021, 21:38 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion

Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Bundesautobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Homberg (Ohm) und Alsfeld (West) ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Dort kam es in der Gemarkung Gemünden aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der einspurigen Verkehrsführung an der Unfallstelle zu einem Stau. Der erreichte teilweise eine Länge von rund zehn Kilometern.

Eine 49 Jahre alte Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz) befuhr mit ihrem Sattelzug der Marke Volvo/Fliegl den rechten Fahrstreifen der zweispurigen Bundesautobahn 5 in Richtung Hattenbacher Dreieckes.

Ein nachfolgender 54-jähriger Fahrzeugführer eines Personenkraftwagens der Marke Landrover aus dem Main-Taunus-Kreis, welcher den linken Fahrstreifen befuhr, kam ausgangs einer leichten Rechtskurve aus derzeit unbekannten Gründen nach rechts von seinem Fahrstreifen ab. Im weiteren Verlauf kollidierte er mit der Front seines Fahrzeuges mit dem Heck des Sattelaufliegers. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Landrover nach links abgewiesen und schleuderte quer über die Fahrbahn in die dortige Mittelleitplanke.

Sachschaden von 50 000 Euro

Durch diesen erneuten Aufprall kippte der Pkw auf die linke Fahrzeugseite und blieb auf dem rechten Fahrstreifen quer zur Fahrtrichtung liegen.

Beim Unfall wurden die Führer der beiden beteiligten Fahrzeuge leicht verletzt. Zwecks weiterer medizinischer Untersuchungen wurden beide Personen durch angeforderte Rettungsfahrzeuge ins Klinikum Alsfeld verbracht. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die genaue Unfallursache ist derzeit Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen. Wegen des Verkehrsunfalls und der Bergungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen in nördlicher Richtung über zweieinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde einspurig auf dem linken Fahrstreifen vorbeigeleitet. Der Sachschaden wird auf rund 50 000 Euro beziffert.

Die Polizei stellte fest, dass die in einem solchen Fall erforderliche Rettungsgasse nicht oder nur unzureichend gebildet wurde.

Es ergaben sich daher erhebliche Probleme für die Rettungskräfte, bis zur Unfallstelle zu gelangen.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos