08. August 2021, 20:42 Uhr

Einsatz für neuen Dorfplatz

08. August 2021, 20:42 Uhr
Mit einem Modell zeigen Dirk Finthammer (li.) und Hartmut Groh, wie der Dorfplatz umgestaltet werden kann. FOTO: SF

In Flensungen macht man sich für einen neuen und schönen Dorfplatz stark. Die Feuerwehr mit dem Vorsitzenden Hartmut Groh hat einen Antrag zum Umgestaltung des Bereichs gestellt und dieser wurde in das Projekt »Starkes Dorf« aufgenommen.

Auf dem Vorplatz des Gemeinschaftshauses soll der schönere Dorfplatz entstehen. Hierbei muss nun Initiative ergriffen werden, da sonst Fördergelder wieder abfließen könnten. Daher beginnen die Arbeiten mit Fundamenten bereits in diesen Tagen Woche. Hierfür hat Dirk Finthammer ein Modell gefertigt, das den Vorplatz veranschaulicht und in der jünsgten Sitzung des Ortsbeirats vorgestellt wurde. Man will ein offenes Gestell aus mit Holz beplankten Stahl errichten, in das eine Sitzecke gebaut wird. Eine kunstvolle Lore könne zur Abschirmung des Parkplatzes dienen. Der Obst- und Gartenbauverein will zusätzlich einen Baum spenden.

Die Kosten werden auf 6400 Euro geschätzt. Der Ortsbeirat hofft auf Unterstützung durch Vereine, ortsansässige Firmen und Bürger, man könne auch ein Fest zur Finanzierung planen, hieß es.

Beiräte und Gäste bestaunten das Modell von Dirk Finthammer. So konnte sich jeder vorstellen, wie der Dorfplatz für Flensungen in Kürze aussehen soll.

Des Weiteren wurde im Ortsbeirat über das Flensunger Baugebiet gesprochen. 1. Beigeordneter Jörg Schlosser erklärte, dass am 12. August die Submission für die Erschließungsarbeiten des Baugebietes erfolgen werde. Wegen Vornahme von Bodenproben kam es seitens des Ingenieursbüros zu Verzögerungen. Am 20. September ist der Beginn der Bauarbeiten geplant und im Frühjahr 2022 werde mit dem Abschluss der Arbeiten gerechnet.

Zweifel an Termin

Bei der Diskussion im Ortsbeirat wurden Zweifel laut, ob der angepeilte Abschlusstermin realisierbar sei. Die geschätzten Kosten für den Bau belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Im Ortsbeirat kam die Frage auf, was der Grund für Bodenproben sei und wie das Vergabeverfahren der Bauplätze zwischen Ortsbeirat und Gemeindevertretung arrangiert werden solle.

Zu dem Vergabeverfahren erläuterte Jörg Schlosser, dass die prognostizierte Nachfrage sehr hoch sei. Man könne zum Beispiel das Punktesystem wie in der Stadt Grünberg anwenden. Dabei sollen Ortsbeirat und Gemeindevertretung möglichst zusammenarbeiten. Ein weiter heiß diskutiertes Thema war die Zuwegung zur Grünschnittanlage.

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