05. Juli 2013, 17:58 Uhr

Kleiner Schritt hin zu neuem Gesundheitszentrum

Feldatal (jol). Das Gesundheitszentrum Feldatal kommt einen Schritt voran. Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig in der Sitzung am Donnerstag, Geld für das Projekt bereit zu stellen - unter Auflagen.
05. Juli 2013, 17:58 Uhr
Auf dem Grundstück des früheren Lagers der Volksbank in Groß-Felda ist das Gesundheitszentrum geplant. (Foto: Archiv)

So lautete die schmallippige Mitteilung von Vorsteher Walter Stein nach einer längeren nicht-öffentlichen Debatte im Gemeindeparlament. Die konkrete Summe, die außerplanmäßig bereit gestellt werden soll, nannte er bei der Sitzung im Gemeinschaftshaus Stumpertenrod nicht. Vorangegangen war eine lebhafte Diskussion von einer guten dreiviertel Stunde Dauer – leider ohne Zuschauer.

Zur Erinnerung: Für ein Areal zwischen Volksbank und Gemeindeverwaltung in Groß-Felda wird bereits seit mehreren Monaten der Bau eines Ärztehauses/Gesundheitszentrums geplant. Mit der Suche nach einer Realisierungsmöglichkeit wurde von der Gemeinde ein externes Büro beauftragt. Ein Problem scheint die bislang vergebliche Suche nach einem Nachfolger für den örtlichen Arzt Dr. Harlfinger zu sein. Zudem sollen eine Tagespflege und weitere Gesundheitsberufe Platz in dem Zentrum finden.

Geld für Treppe in Ermenrod

Schnell und einstimmig beschlossen war eine Änderung des Bebauungsplans am »Schellnhäuser Pfad« Groß-Felda. Dort will ein Anwohner eine Halle errichten.

Ebenso einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, bis zu 14500 Euro für die Erneuerung der Treppe in der Stützmauer an der Durchfahrtsstraße Ermenrod beizusteuern. Hessen Mobil will im Zuge der Fahrbahnsanierung die baufällige Treppe für 42000 Euro erneuern. Bürgermeister Dietmar Schlosser sagte, er habe mit Hessen Mobil gesprochen, um zu erreichen, dass die Gemeinde keinen Beitrag leisten muss, aber vergebens. Die Treppe werde von Schulkindern auf dem Werg zur Bushaltestelle genutzt. Ralf Bunn und Karl-Friedrich Dörr (CDU) sahen keine Alternative zu der Baumaßnahme. Arnold Hacke (SPD) forderte, ein weiteres Angebot einzuholen, um eventuell günstiger zu kommen. Das unterstützten auch Peter Weiß (AUF) und Marcus Göring (FWG).

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