21. November 2021, 16:33 Uhr

Führungen für alle gewünscht

21. November 2021, 16:33 Uhr
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Von Jutta Schuett-Frank
Der Ortsbeirat Atzenhain besucht die Firma Nordfrost. FOTO: SF

Einen im wahrsten Sinne »coolen« Termin nahmen die Mitglieder des Ortsbeirates Atzenhain dieser Tage wahr: Sie besichtigten die ortsansässige Firma Nordfrost im Industriegebiet Gottesrain.

Begrüßt wurden sie von Standortleiter Andreas Behne und Mitarbeiterin Jessica Bellof. Nach einigen Fakten zur Firmenstruktur von Nordfrost, den neuen Gebäuden und weiteren Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Gelände in Atzenhain ging es dann auf eine interessante Tour durch die neu errichteten Hallen.

Die imposanten, mit verschiedensten Lebensmitteln wie Speiseeis, Nüssen oder Kakao, gefüllten Hochregallager hinterließen bei den Besuchern bleibende Eindrücke, die durch die enorme Kälte von bis zu -24°C, aber auch durch die angenehmen Düfte der Rohstoffe und Lebensmittel verstärkt wurden.

50 Mitarbeiter in Atzenhain

Sowohl die Firma Nordfrost als auch der Ortsbeirat Atzenhain betonten das Bestreben nach einer guten Nachbarschaft in Atzenhain. Behne sagte in einem Ausblick, dass zu den rund fünfzig derzeit in Atzenhain beschäftigen Mitarbeitern, zu denen auch Ausbildungsberufe im kaufmännischen Bereich und der Lagerlogistik zählen, weitere Stellen zu besetzen und auf der Homepage abrufbar seien.

Als Beispiele für die Umweltverträglichkeit der Firma nannte der Werksleiter die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Reduzierung von Licht-Emissionen sowie die Planung von Alternativen und Ergänzungen der derzeitigen Energieversorgung der Hallen, die auch durch die Energiepreisentwicklung mehr und mehr in den Fokus geraten.

Eine Anregung aus dem Ortsbeirat war, auch breiteren Teilen der Bevölkerung Besichtigungen bei Nordfrost zu ermöglichen, um die erstrebe gute Nachbarschaft zu fördern. »Viele Menschen sind interessiert an dem, was wir heute gesehen und erfahren haben«, hieß es dazu. Andreas Behne nahm diese Anregung gerne an, bat aber um Verständnis, dass man zunächst die weitere Entwicklung der Pandemie abwarten müsse, bevor man konkrete Planungen vornehmen könne.

Nach rund zwei Stunden endete die Besichtigung, für die sich Ortsvorsteher Thomas Röhrich für den Ortsbeirat herzlich bedankte.



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