08. Februar 2010, 19:52 Uhr

Wieder sind junge Franzosen in Ohmstadt zu Gast

Homberg (kli). Dieser Tage traf sich die Kommission zur Förderung der Städtepartnerschaft Homberg-Thouaré in der Ohmtal-Schänke in Ober-Ofleiden. In der Sitzung ging es überwiegend um die Jugendbegegnungswoche vom 13. bis 20. Februar.
08. Februar 2010, 19:52 Uhr

Homberg (kli). Dieser Tage traf sich die Kommission zur Förderung der Städtepartnerschaft Homberg-Thouaré in der Ohmtal-Schänke in Ober-Ofleiden. In der Sitzung ging es überwiegend um die Jugendbegegnungswoche vom 13. bis 20. Februar. 36 junge Franzosen, vier Betreuer und zwei Busfahrer werden am Samstag, 13. Februar, um etwa 20 Uhr auf dem Parkplatz der Feuerwehr erwartet. Den Sonntag verbringen sie in den Gastgeberfamilien. Am Montag, 15. Februar, findet um 8 Uhr das Frühstück mit den Betreuern und der Schulleitung statt. Zwischen 9 und 9.30 Uhr ist der obligatorische Empfang im Rathaus und anschließend beteiligen sich die französischen Schüler am Tischkickerturnier der Ohmtalschule.

Um 13 Uhr fährt man nach Marburg zum Rosenmontagszug und man wird gegen 15.15 Uhr zur Ohmtalschule zurückkehren. Dienstag, der 16. Februar, steht im Zeichen einer Gießenfahrt mit Besuch des Liebigmuseums und anschließend schaut man sich den Karnevalsumzug in Ehringshausen an. Um 15.15 Uhr erfolgt die Rückkehr an die Ohmtalschule. Am Mittwoch, den 17. Februar, findet um 8 Uhr von der ersten bis zur dritten Stunde eine gemeinsame Sportveranstaltung in der Sporthalle der Ohmtalschule statt. Von der vierten bis zur sechsten Stunde lautet das Thema »Schülerradio« und um 13 Uhr heißt es Kegeln im Güntersteiner Hof.

Zwischendurch wird in Kleingruppen die Homberger Feuerwehr besichtigt. Die Rückkehr erfolgt wieder gegen 15.15 Uhr. Nur für die Kommissionsmitglieder der deutschen und französischen Kommission findet eine Sitzung in der Hainmühle statt. Am Donnerstag, den 18. Februar, muss schon wieder an den Abschied gedacht werden, es findet von 8 bis 10 Uhr die Vorbereitung des Abschiedsabends statt. Anschließend fahren die Franzosen nach Merkers ins Kali-Erlebnisbergwerk. Auch wegen der langen Fahrtstrecke wird man erst zwischen 18 und 18.30 Uhr an der Ohmtalschule sein. An diesem Abend müssen die Franzosen abgeholt werden. Freitag der 19. Februar, führt deutsche und französische Jugendliche ab 9.30 Uhr nach Gießen mit der Besichtigung des Holz-Technik-Museums in Wismar und anschließender Freizeit in Gießen bis etwa 14 Uhr und Rückkehr um 15.15 Uhr an die Ohmtalschule. Um 19 Uhr treffen sich die Jugendlichen und Betreuer mit Angehörigen und Freunden der Städtepartnerschaft in der Aula der Ohmtalschule (Salate, Geschirr und Bestecke mitbringen). Am Sonntag, 20. Februar, treten die französischen Gäste um 8 Uhr die Heimreise nach Thouaré an.

Bei der anschließenden Diskussion in der Ohmtal-Schänke wurde unter der Leitung von Kommissionsvorsitzender Friederike Feyh über die Quartiervergabe an die Betreuer gesprochen und geringfügige Änderungen am Besuchsprogramm beschlossen. Des Weiteren ist ein französischer Abend am 19. Juni im Jardin Thouaré mit folgendem Programm vorgesehen: Boule-Turnier, Essen und Trinken auf französische Art. Feyh sprach weiter über große Ereignisse, die ihre Schatten vorauswerfen. 2011 besteht die Städtepartnerschaft Homberg-Thouaré 30 Jahre. Es sei nicht an ein überschwängliches Fest gedacht, aber drei Jahrzehnte gelebte deutsch-französische Freundschaft seien es wert, gewürdigt zu werden. Näheres werde rechtzeitig mit den Partnern abgesprochen. Die 25 Jahr-Feier fand in Thouaré statt und die 30 Jahr-Feier werde entsprechend in Homberg sein.

Kommissionsmitglied Horst Speckhardt berichtete über den fünften Weihnachtsmarkt nach deutscher Art in Thouaré. Dieser Markt locke die Besucher aus einem großen Umkreis der Partnerstadt an. Die Vorsitzende dankte Horst Speckhardt und weiteren Helfern wie auch Unterstützern, die sich maßgeblich für diese Veranstaltung einsetzten. Speckhardt trete dort nach wie vor als Nikolaus mit Kinderbescherung auf. Auch die mitgebrachten Plätzchen, Stollen, Lebkuchen, Marzipan und kunsthandwerkliche Dinge fänden einen reißéenden Absatz. Die Vorbereitungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt sind bereits im Gange. Natürlich würde sich die Kommission über weitere Sponsoren und Spender freuen.



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