20. Juli 2021, 21:12 Uhr

Ins Mittelalter eintauchen

20. Juli 2021, 21:12 Uhr

Interessierte können sich trotz Corona-Krise auf einen Mittelaltermarkt freuen und auf Musik, Gaukler und Kinderbeschäftigung. Am kommenden Wochenende, dem 24. und 25. Juli, findet die Zeitreise ins Mittelalter auf den Flächen »Alter Esel«, Hohhaus-Garten in Lauterbach unter Auflagen statt.

Es gibt wie im vergangenen Jahr nur einen Eingangsbereich, zu erreichen über die Straße »Hinter dem Spittel«. Der Ausgang des Marktes befindet sich dann durch den Hohhaus-Garten in Richtung Stadtmitte und Tourist-Center. Dieser ist ausschließlich nur zum Verlassen des Marktes gedacht. Die Abstandsregeln von 1,5 Meter sind einzuhalten. Falls diese nicht eingehalten werden können, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Die Verastalter müssen die Besucher mit Name und Adresse erfassen. Der QR-Code wird vor dem Gelände auf Plakaten veröffentlicht.

Feuerjongleur

Was wird geboten? Das Musiktrio »Donner und Doria« kommt aus dem Erzgebirge, »Nashoch Himilsanc« aus der Hansestadt Hamburg und der Barde Amo reist aus der Eifel an. Hinzu kommen der Gaukler und Feuerjongleur »Hubertus der Fahrende«, um Klein und Groß mit Schabernack und seinen Künsten zu begeistern.

Vorführende Handwerker sind auch Schuhmacher, Schmied, Lederer, Bogen- und Pfeilebauer, Kettenhemdmacher (Sarwürker), Holzschnitzer, Zinngießer, Töpfer und Gewandschneiderin, welche ihre Arbeit zeigen und dem Publikum Rede und Antwort stehen. Hinzu kommen weitgereiste Händler, die um die Gunst der Kunden buhlen werden, sie bieten unter anderem Räucherwerk, Seifen, Edelsteine, Silberschmuck, Olivenholz, Ritterspielzeug und vieles mehr. Speis und Trank geht natürlich auch zum Markt, darunter zum Beispiel Putenspieße im Teigmantel, Linsengerichte, Würste, Flammkuchen, Crêpes, Spätzle, belegte Fladen und Brote frisch aus dem Holzbackofen. Dazu kann man sich Bier, Met, Apfelsaft oder einfach Wasser munden lassen. Selbst für Hunde und Katzen gibt es einen Stand mit vielen »Leckereyen«.

Mäuseroulette

Auch gibt es für die Kinder dieses Jahr wieder ein handbetriebenes Karussell. Für weitere Belustigung der jungen Besucher sorgen Mäuseroulette, Drachenjagd, Eierknacken und ein Glücksrad. Beim Zinngießer kann man selbst ein Schmuckstück herstellen oder seine Geschicklichkeit beim Bogenschießen zeigen. Die »Bewohner« zweier Lager zeigen das Leben der Reisenden im Mittelalter beziehungsweise führen auch Handwerk wie Schildbau vor.

Zur Finanzierung der Handwerker sowie aller Kosten für dieses Fest wird Eintritt erhoben. Letztes Jahr war er reduziert, da kein Kulturprogramm geboten wurde. Dieses Jahr wird der sogenannte »Wegezoll« für Erwachsene sechs Euro betragen, Kinder und Gewandete zahlen vier Euro.

Es wird um Verständnis gebeten, bei allen, die es gewohnt sind, dort zu parken oder in die Stadt zu gehen, dass dies an jenen Tagen anders ist.

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