09. Mai 2021, 19:46 Uhr

Kastration verhindert Leid

09. Mai 2021, 19:46 Uhr
Tierschutzbeauftragte Tina Bieker will Elend bei Katzenbabys verhindern und rät zum Kastrieren von Hauskatzen. FOTO: PM

Bürgermeisterin Claudia Blum weist darauf hin, dass bereits seit Juni 2019 in Homberg eine Katzenschutzverordnung gilt. Danach müssen alle Freigängerkatzen kastriert, mit Chip oder Tätowierung gekennzeichnet und registriert sein. Verstöße dagegen können mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 5000 Euro geahndet werden. Die vollständige Verordnung ist auf der städtischen Homepage unter www.homberg.de einzusehen.

Trotz großer Kastrationseinsätze berichtet Hombergs ehrenamtliche Tierschutzbeauftragte, Tina Bieker, jedes Jahr erneut von unzähligen Katzenbabys. Die Kitten seien dabei oft in einem desolaten Gesundheitszustand oder hätten »fatale Inzuchtschäden«. Sie müssten tierärztlich versorgt werden, Medikamente verabreicht bekommen und Tag und Nacht stündlich mit der Flasche großgezogen werden. Manche versterben, weil sie zu schwach sind.

Mit der Katzenschutzverordnung soll verhindert werden, dass sich unkastrierte Katzen bei ihrem Freigang unkontrolliert vermehren oder nicht registrierte Katzen in Tierheimen landen und keinem Halter zugeordnet werden können. Die Katzenschutzverordnung diene damit dem Tierschutz. »Bitte halten Sie sich im Sinne der Tiere an diese Verordnung«, sagt Blum.

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