26. November 2020, 21:48 Uhr

Linke legt ihre Liste vor

26. November 2020, 21:48 Uhr

In ihrer jüngsten Mitgliederversammlung in diesem Jahr hat die Partei Die Linke im Vogelsberg ihre Liste für die kommende Kommunalwahl im März 2021 aufgestellt.

Landesvorsitzender Jan Schalauske leitete die Sitzung und stellte in seinem Eingangsstatement fest: »Die Linke wird sich im Kommunalwahlkampf in und außerhalb der Parlamente weiter dafür stark machen, dass das Leben im ländlichen Raum lebenswert bleibt. Dazu gehört für uns auch der Einsatz für eine klimafreundliche und soziale Verkehrswende.«

Weiter führte er aus: »Mit Blick auf die Corona-Pandemie muss verhindert werden, dass die Kosten der Krise auf die Breite der Bevölkerung abgewälzt werden. Stattdessen müssen die Reichen und Vermögenden zur Kasse gebeten werden.« Soziale Gerechtigkeit stelle mit das wichtigste Ziel für Die Linke.

In der Sitzung zeigte sich, dass viele neue Mitglieder und auch Interessenten anwesend waren. Und so stellte Kreisvorsitzender Christian Hendrichs dazu zufrieden fest, dass »mit dieser Wahlliste eine gute und zukunftsweisende Mischung zwischen bewährten und neuen Personen gefunden wurde«.

Streit um »Danni« bringt Mitglieder

Schon die beiden Spitzenkandidaten würden dies deutlich machen, führte Hendrichs weiter aus. Auf Listenplatz 1 wurde Dietmar Schnell gewählt, der schon im jetzigen Kreistag vertreten ist. Auf Platz 2 wurde mit Sandra Weiershäuser-Kullick ein Neumitglied der letzten Monate gewählt. Ihre Schwerpunkte sind die Situation in pflegenden Berufen einschließlich der Behindertenhilfe und die Verkehrswende.

Insgesamt zeigte sich, dass viele der neuen Kandidaten auf der Liste durch die Erfahrungen rund um den Bau der Autobahn 49 und die laufenden Auseinandersetzungen im Dannenröder Forst zu den Linken gestoßen sind.

Die Liste umfasst insgesamt 31 Personen aus allen Ecken des Kreisgebietes. Grundlage für die Listenwahl war der Entwurf des Wahlprogrammes für die Kommunalwahl.

Dieses beinhalte neben sehr konkreten Vorschlägen für eine Verkehrswende im Vogelsberg auch noch viele andere Punkte wie zum Beispiel eine kommunale Beschäftigungsgesellschaft, um jetzt in und nach der Corona-Pandemie arbeitslos werdende Menschen möglichst schnell wieder zu vermitteln.

Auch die Themen Wohnen und Wasser würden im Programm mit konkreten Vorschlägen erwähnt. »Gerade das Thema Wasser ist nach den letzten Trockensommern wieder enorm wichtig geworden«.

Hier wird für Neubauten zum Beispiel eine zusätzliche Brauchwasserleitung gefordert. Die Linke in Frankfurt habe hierzu einen entsprechenden Antrag auch für die Mainmetropole gestellt.

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