Vogelsbergkreis

Nachwuchskräfte bauen ein Floß

Gute Auszubildende zu finden gestaltet sich immer schwieriger, da es viele Nachwuchskräfte an die Universitäten und Hochschulen zieht. Umso erfreulicher findetg es ein Sprecher der Firma Kamax, dass nun zahlreiche junge Menschen ihren Karriereweg am Firmenhauptsitz in Homberg gestartet haben. Dabei freut man sich bei dem Unternehmen besonders über die hohe Motivation der Nachwuchskräfte. Die Ausbildung bietet ihnen auch die Chance, große Veränderungen wie die strategische Neuausrichtung oder die Digitalisierungsoffensive der Unternehmensgruppe mitzugestalten.
08. August 2021, 19:48 Uhr
Redaktion
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Auszubildende, duale Studierende und FOS-Praktikanten starten bei Kamax in Homberg in eine moderne Ausbildung. FOTO: PM

Gute Auszubildende zu finden gestaltet sich immer schwieriger, da es viele Nachwuchskräfte an die Universitäten und Hochschulen zieht. Umso erfreulicher findetg es ein Sprecher der Firma Kamax, dass nun zahlreiche junge Menschen ihren Karriereweg am Firmenhauptsitz in Homberg gestartet haben. Dabei freut man sich bei dem Unternehmen besonders über die hohe Motivation der Nachwuchskräfte. Die Ausbildung bietet ihnen auch die Chance, große Veränderungen wie die strategische Neuausrichtung oder die Digitalisierungsoffensive der Unternehmensgruppe mitzugestalten.

Die insgesamt 19 Auszubildenden, dual Studierenden und FOS-Praktikanten verteilen sich auf die Standorte in Homberg (14) und Osterode am Harz in Niedersachsen (5). Auf die Homberger wartet im neuen Aus- und Weiterbildungszentrum, das erst Ende 2018 feierlich eröffnet wurde, ein Maschinenpark mit neuester CNC-Technik. Dort stehen 30 Hand- und Montage-Plätze, ein Technologienforum mit Arbeitsplätzen für Automatisierungs- und Robotiktraining sowie ein Schulungsraum für IT- und Elektrotechnik bereit, auf knapp 1600 Quadratmetzern Fläche. .

Getreu dem Ausbildungsmotto »Wir lernen heute für morgen« werden die jungen Talente in den nächsten Jahren bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet, verspricht das Unternehmen. Da bei geht es um neue Frästechniken und Apps zur digitalen Steuerung der Produktion.

Der erste Tag begann mit Begrüßungen durch den CEO der Kamax Gruppe, Jörg Steins, und den Geschäftsführer der deutschen Werke, Jörg Plaum. »Sie sind unsere Zukunft. Verstecken Sie sich nicht, hinterfragen Sie alles und bleiben Sie stets neugierig. Damit bringen Sie nicht nur sich, sondern das gesamte Unternehmen weiter«, ermutigte Jörg Steins die Nachwuchskräfte.

Kamax setzt schon lange darauf, dass alle Auszubildenden und dual Studierenden am Ende ein Übernahmeangebot erhalten. Corinne Coprian, neue Teamleiterin der Aus- und Weiterbildung ist dieses Konzept wichtig: »Wegen der Corona-Pandemie und der wirtschaftlichen Herausforderungen gibt es dieses Jahr etwas weniger Plätze. Uns liegt aber am Herzen, den jungen Nachwuchskräften eine Garantie zu geben, dass sie auch über die Ausbildung oder das Studium hinaus bei uns bleiben können. Daher bieten wir nur Stellen an, bei denen wir auch eine langfristige Perspektive sicherstellen können.«

Erst in diesem Sommer sind fünf weitere Teilnehmer des Nachwuchsprogramms in die Kamax Gruppe übernommen worden. Die umfangreiche Einführungsphase (Onboarding) geht mit abwechslungsreichen Workshops und Kennenlernen weiter.

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Auszubildenden in den höheren Lehrjahren, die untzer anderem das Unternehmen und die Abläufe im Ausbildungsalltag vorstellen. Ein Highlight bildet zum Abschluss der »Teamtag«, bei dem die Teilnehmenden Flöße bauen, um damit die Ohm zu überqueren.

Durch die Onboarding Woche sollen die jungen Leute zu einem Team werden. » Mein Eindruck vom ersten Tag ist durchweg positiv und ich habe keine Zweifel, dass die neuen Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten unser Unternehmen hervorragend ergänzen«, betont Coprian.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/nachwuchskraefte-bauen-ein-floss;art74,747149

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