19. Mai 2022, 21:55 Uhr

Neue Sitzbank an Wanderweg

19. Mai 2022, 21:55 Uhr
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Von Herbert Schott
Spender Thomas Euler und Bürgermeister Leopold Bach an »Opa Charlys Bank«. FOTO: HSO

Feldatal-Ermenrod (hso). Eine neue Bank steht nun seit einigen Tagen kurz nach dem Einstieg auf den »Feen- und Wichtelweg« in Ermenrod und lädt dort zum Verweilen und Entspannen ein.

Der Spender ist Thomas Euler von der örtlichen Schreinerei und dem Bestattungsinstitut Euler. Wenn er selbst an dieser Stelle sitze, kämen bei ihm viele Erinnerungen an seinen Vater hoch, so der Spender. Für Karl Euler war es ein tägliches Ritual, jeden Abend nach der Arbeit in der Schreinerei mit seinem Hund dorthin zu gehen. Hier konnte »Opa Charly«, wie ihn die Familie liebevoll nennt, entspannen, die täglichen Dinge hinter sich lassen und besonders die Natur genießen.

Neben dieser sehr privaten Geschichte erfüllt dieser Ort inzwischen nun auch einen anderen Zweck. Vor rund zwei Jahren, also in der Corona-Zeit, kam Simone Appel aus Ermenrod bei den täglichen Spaziergängen mit ihrem Hund auf die Idee, einen neuen kleinen Rundweg ins Leben zu rufen. Sie nannte ihn »Feen- und Wichtelweg«, und bis heute hat dieser Weg schon richtig Gestalt angenommen. Dieser Rundweg lädt kleine und große Besucher ein, die Welt der Feen, Elfen und Wichtel zu erkunden. Hier und da kann man am Wegesrand eine kleine Tür oder ein Haus entdecken, wo sich diese kleinen Wesen verstecken. Kinder haben hier beim Suchen nach Fabelwesen ihren Spaß. Der Weg ist auf einer Länge von rund drei Kilometern leicht zu laufen, man geht zum größten Teil auf Wiesen- und Waldwegen. In dieser herrlichen Natur gönnt man sich zu jeder Jahreszeit eine kleine Auszeit vom Alltag und genießt die Ruhe und ihre Schönheit.

Von »Opas Charlys Bank« hat man einen herrlichen Blick ins Feldatal auf Schellnhausen, den Weidebergswald und in Richtung Groß-Felda mit den umliegenden Höhenzügen.

Bürgermeister Leopold Bach dankte Thomas Euler für die großzügige Spende und betonte auch, dass er selbst kürzlich mit seiner Familie den Weg gelaufen sei und besonders die Kleinen viel Spaß gehabt hätten. Infos gibt es auch auf der Homepage der Gemeinde Feldatal.



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