19. Juli 2021, 21:26 Uhr

Rüsselverdrehung geschient

19. Juli 2021, 21:26 Uhr
Avatar_neutral
Von Herbert Schott
Eine besorgte »Puppenmama« fragt in der Hausarztpraxis nach Hilfe für ihre Puppe. FOTO: HSO

Feldatal (hso). In den letzten Wochen vor dem Ende ihrer Kindergartenzeit war für die künftigen Schulanfänger im »Kinderplanet Stumpertenrod« richtig viel Action. Unter anderem war ein Besuch bei Landärztin Dr. Birgit Beyer und in der Apotheke in Groß-Felda angesagt. Dr. Beyer und ihr Team hatten die Kinder zur »Teddy-Sprechstunde« in ihre Praxis eingeladen, und es sollte für die Kleinen ein spannendes Ereignis werden.

Wie im wahren Leben wurden zunächst die Karten der Krankenkasse erfasst, und danach saßen die Kinder mit ihren Puppen und Kuscheltieren aufgereiht im Wartezimmer und warteten auf die Behandlung. Nach und nach wurden sie ins Sprechzimmer gerufen und mussten Dr. Beyer und ihrem Team die jeweiligen Krankheiten und Beschwerden ihrer Anvertrauten beschreiben.

Süße Arzneien

So wurde bei einem Plüsch- elefant eine Rüsselverdrehung diagnostiziert, die professionell geschient werden musste. Eine Puppe hatte Sehprobleme, die durch eine Augendiagnostik und entsprechende Tropfen behoben wurden. Weiterhin mussten einen Blumenallergie, Sturzverletzungen und Erkältungssymptome behandelt werden. Es wurde untersucht, gepflastert und gespritzt, um die jeweiligen Beschwerden zu lindern. Der Verdacht eines Teddys auf Corona wurde durch eine Blutabnahme im Labor mit anschließendem Test nicht bestätigt, und die »Teddymama« war nach dieser Diagnose erleichtert und überglücklich.

Nach einer jeden Behandlung wurden wie üblich die Rezepte ausgestellt, und damit machten sich die »Puppeneltern« auf den Weg zu Apotheker Wolfgang Lukas, um dort die verschriebenen Arzneien abzuholen. Dieser und sein Team füllten den Besuchern jeweils eine Tasche mit allerlei »süßer Medizin« und wünschten viel Erfolg bei der weiteren Behandlung ihrer Patienten.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos