Vogelsbergkreis

Unfallretter nehmen Autos auseinander

Mücke (sf). Hydraulische Rettungsscheren, pneumatische Hebekissen und glasschneidende Sägen, all das war nötig in der Ausbildung der Unfallretter der freiwilligen Feuerwehren. Nach längerer Corona-Pause fand dieses Jahr an der Feuerwache Nieder-Ohmen wieder ein Lehrgang »Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen« statt. In über 30 Stunden qualifizierten sich insgesamt 20 Feuerwehrleute aus unterschiedlichen Kommunen. Die Teilnehmer des Lehrganges kamen aus Antrifttal, Grebenau, Homberg, Kirtorf, Lautertal, Mücke und Ulrichstein. Der Unterricht umfasste physikalische Grundlagen der Mechanik, Fahrzeugkunde und auch Rechtsgrundlagen. In den praktischen Ausbildungen wurden besonders der Einsatz der Rettungsgeräte und die sogenannten patientenorientierte Rettung geübt. In verschiedenen Übungseinsätzen arbeiteten die angehenden Unfallretter verschiedene Szenarien ab. Dazu wurden auch mehrere Autos in ihre Bestandteile zerlegt. Mit hydraulischem Spreizer und Schneidgerät wurden die Karosserien zerschnitten und mit dem Hydraulikzylinder auseinander gedrückt. All das war nötig, um auch im Ernstfall die richtigen Maßnahmen zu treffen, schilderte das Ausbilderteam mit Andreas Blechschmidt, Jan Malte Mühlenbeck und Bernd Wißner. Nach drei Wochen Ausbildung stellten sich alle erfolgreich einer Abschlussprüfung. FOTO: SF
06. Oktober 2021, 21:34 Uhr
Jutta Schuett-Frank
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Mücke (sf). Hydraulische Rettungsscheren, pneumatische Hebekissen und glasschneidende Sägen, all das war nötig in der Ausbildung der Unfallretter der freiwilligen Feuerwehren. Nach längerer Corona-Pause fand dieses Jahr an der Feuerwache Nieder-Ohmen wieder ein Lehrgang »Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen« statt. In über 30 Stunden qualifizierten sich insgesamt 20 Feuerwehrleute aus unterschiedlichen Kommunen. Die Teilnehmer des Lehrganges kamen aus Antrifttal, Grebenau, Homberg, Kirtorf, Lautertal, Mücke und Ulrichstein. Der Unterricht umfasste physikalische Grundlagen der Mechanik, Fahrzeugkunde und auch Rechtsgrundlagen. In den praktischen Ausbildungen wurden besonders der Einsatz der Rettungsgeräte und die sogenannten patientenorientierte Rettung geübt. In verschiedenen Übungseinsätzen arbeiteten die angehenden Unfallretter verschiedene Szenarien ab. Dazu wurden auch mehrere Autos in ihre Bestandteile zerlegt. Mit hydraulischem Spreizer und Schneidgerät wurden die Karosserien zerschnitten und mit dem Hydraulikzylinder auseinander gedrückt. All das war nötig, um auch im Ernstfall die richtigen Maßnahmen zu treffen, schilderte das Ausbilderteam mit Andreas Blechschmidt, Jan Malte Mühlenbeck und Bernd Wißner. Nach drei Wochen Ausbildung stellten sich alle erfolgreich einer Abschlussprüfung. FOTO: SF

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