27. Juni 2022, 21:54 Uhr

Vorteile des lokalen Engagements diskutiert

27. Juni 2022, 21:54 Uhr
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Aus der Redaktion
Bei dem Workshop wurde angeregt diskutiert. FOTO: PM

Bis zum letzten Platz besetzt war der Workshop »Vertrauen in der Klimakrise und Möglichkeiten demokratischer Beteiligung« dieser Tage in Eifa mit Vogelsberger Expertinnen und Experten aus Landwirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung auf dem Hof der Familie Dörr. Die Veranstalterin, Nicole Dörr, Professorin mit Schwerpunkt auf Demokratieforschung an der Universität Kopenhagen, zeigte sich zufrieden, denn trotz der Hitze seien 30 Erwachsene zu dem ganztägigen Workshop gekommen.

Auf der Podiumsdiskussion zu lokalen Herausforderungen in der Klimakrise am Vormittag diskutierten Biolandwirt Dr. Peter Hamel (Storndorf) und Landwirt Uwe Stroh (Eifa) mit Vertretern der Zivilgesellschaft, darunter Dr. Wolfgang Dennhöfer von der Umweltorganisation BUND (Altenburg) sowie Lehrenden und Forschern der Universitäten Duisburg/Essen, Kassel, Kopenhagen und der Universität der Bundeswehr Hamburg.

Ein Höhepunkt des Workshops war der Vortrag von Yannik Roscher, Mitbegründer des Frankfurter Demokratie-Konvents, einer 2018 gegründeten zivilgesellschaftlichen Vereinigung für Bürgerbeteiligung, die mit der Stadt Frankfurt kooperiert. Roscher diskutierte mit den Workshop-Teilnehmern in Eifa mögliche Vorteile und Beschränkungen lokaler demokratischer Bürgerbeteiligung, bei denen zivilgesellschaftliche Vereinigungen Stadtverwaltung und Politik zu Themen wie Klimapolitik und Nachhaltigkeit beraten.

Dörr als Veranstalterin sagte: »Wenn weiteres Interesse besteht, möchte ich hier in Eifa einen offenen Ort für Seminare und Diskussionen schaffen, der Bürger und Bürgerinnen zu Themen wie Nachhaltigkeit oder Umgang mit der Klimakrise informiert und über gemeinsame Begegnungen Netzwerke des Vertrauens schafft.«



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